Hamburg

Leiche in Elbe gefunden: Es ist der vermisste HSV-Manager

Hamburg - Schrecklicher Fund in Hamburg: In der Elbe haben Feuerwehrleute eine Leiche geborgen. Ermittler und Rechtsmediziner haben die Person nun identifizieren können.

In der Nähe des Museumsschiffes „Cap San Diego“ haben Feuerwehrleute am Donnerstagmorgen einen leblosen Körper aus der Elbe geborgen. Das berichten unter anderem Spiegel Online und die Welt. Die männliche Leiche ist in der Nähe der Stelle gefunden worden, an der der vermisste HSV-Manager Timo Kraus im Januar verschwand - und das nicht ohne Grund.  

Denn nach aktuellen Informationen etlicher Hamburger Lokalzeitungen wie der „Hamburger Morgenpost“ und des „Hamburger Abendblatt“ weicht die bisherige Spekulation nun trauriger Gewissheit: Demnach sind die Rechtsmediziner mittlerweile davon überzeugt, dass es sich bei der Leiche, die um 7 Uhr morgens geborgen wurde, um den 44-jährigen Timo Kraus handelt. 

Auch die Hamburger Polizei bestätigte nach Informationen der „deutschen Presseagentur“ (dpa), dass bei der in der Elbe entdeckten Wasserleiche der Personalausweis und Kleidungsstücke von Kraus entdeckt worden seien. 

Aktuell befindet sich die Leiche nun noch immer in der Rechtsmedizin. Eine endgültige Identifizierung soll laut dpa wohl am Freitag stattfinden.

Kraus wurde schon seit Wochen vermisst

Der Mitarbeiter des Hamburger Bundesligisten galt bereits seit elf Wochen als vermisst, groß angelegte Suchaktionen liefen bis zum Donnerstagmorgen immer ins Leere. Er war in der Nacht zum 8. Januar nach einer Feier an den Hamburger Landungsbrücken verschwunden. Gegen 23.30 Uhr soll er in ein Taxi gestiegen sein, um nach Hause in seinen Heimatort Buchholz in der Nordheide zu fahren. Da sei das Taxi aber nicht angekommen, teilte die Polizei damals dazu weiter mit.

dpa/mt/Video: SnackTV

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