Sorge um Gerichtsmitarbeiter

Justizmitarbeiter an Berlins Gerichten bekommen Schutzwesten

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Sicherheitskontrolle im Eingangsbereich eines Landgerichts. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa) - Die Einlasskontrollen an Berlins Gerichten sollen für Justizmitarbeiter sicherer werden. In diesem Jahr werden 264 Schutzwesten angeschafft, wie die Justizverwaltung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Die Kosten liegen bei einer halben Million Euro. Es seien die gleichen Westen wie für Polizisten.

Am Amtsgericht Tiergarten erhielten die Wachtmeister bereits im vergangenen Jahr diese Ausrüstung. Mit 258 Westen sei das Gericht voll ausgestattet worden. Nun werde der Schutz der Mitarbeiter auch an anderen Gerichten weiter ausgebaut, hieß es.

Allein am Gerichtscampus Moabit, zu dem das Amtsgericht Tiergarten zählt, werden bei Kontrollen jährlich 7500 "sicherheitsrelevante Gegenstände" entdeckt.

"Die konstant hohe Zahl von gefährlichen Gegenständen und Waffen, die wir bei Gericht finden, besorgt mich sehr", sagte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Mit einem neuen Konzept sollen Mitarbeiter und Prozessbeteiligte besser geschützt werden.

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