Zwangsevakuierungen angeordnet

Hurrikan „Barry“ rast auf USA zu - Donald Trump ruft Notstand aus

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Tropensturm „Barry“ vor der US-Golfküste

Den Hurrikan „Katrina“ von 2005 haben viele Menschen in New Orleans noch böse in Erinnerung. Nun nähert sich ein neuer Sturm, der immense Wassermassen an die Südküste der USA tragen könnte.

Update vom 28. August, 22.46 Uhr: Der Hurrikan „Dorian“ rast auf die Südostküste der USA zu. Puerto Rico verhängte bereits den Notstand und kündigte an, Schulen und öffentliche Gebäude geschlossen zu halten.

Update vom 13. Juli, 21.42 Uhr: Ein schwerer Sturm hat am Samstag im Bundesstaat Louisiana die Südküste der USA erreicht. Tropensturm „Barry“ traf am Samstagnachmittag (Ortszeit) nahe der Stadt Intracoastal City westlich von New Orleans auf die Küste, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Mit Windgeschwindigkeiten von 115 Kilometern pro Stunde habe sich „Barry“ wieder zu einem Tropensturm abgeschwächt, erklärten die Meteorologen. Auf dem Weg an die US-Küste hatte er zuvor kurzzeitig die Stärke eines Hurrikans der untersten Kategorie eins angenommen.

Die Ankunft des Sturms an Land schien sich damit zunächst glimpflicher zu gestalten als befürchtet. Experten warnten jedoch, die Auswirkungen könnten sich erst mit Verzögerung bemerkbar machen. Nicht die Windstärke, sondern die Wassermassen, die der Sturm an Land trage, seien das Gefährliche an „Barry“. Meteorologen erwarten in den kommenden Tagen große Regenmengen und Sturmfluten in der Region.

Washington - Den Bundesstaat Louisiana an der Südküste der USA erwartet ein schwerer Sturm, der große Regenmengen und Sturmfluten mit sich bringen könnte. Der Hurrikan „Barry“ sollte im Laufe des Samstags (Ortszeit) auf die Küste treffen. Erst wenige Stunden vor seiner erwarteten Ankunft an Land erreichte der Sturm Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde und wurde damit zu einem Hurrikan der untersten Kategorie eins hochgestuft, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Experten betonten, nicht die Windstärke, sondern die Wassermassen, die der Sturm an Land trage, seien das Gefährliche an „Barry“.

Hurrikan „Barry“ rast auf USA zu: New Orleans erneut im Visier

Betroffen sein dürfte unter anderem die Südstaaten-Metropole New Orleans. Die Stadt war 2005 vom Hurrikan „Katrina“ schwer zerstört worden und hatte Hunderte Tote zu beklagen. Nach andauerndem Regen war es in Teilen von New Orleans bereits in den vergangenen Tagen zu Überschwemmungen gekommen.

„Barry“ bewegte sich am Samstag nur sehr langsam - zuletzt mit einem Tempo von etwa neun Kilometern pro Stunde - auf die südliche Küste der USA zu. Seine Ankunft an Land zögerte sich damit länger hinaus als ursprünglich erwartet.

Küstenwache, Feuerwehren und andere Rettungsdienste standen bereit. Die Nationalgarde von Louisiana aktivierte auf Anweisung von Gouverneur John Bel Edwards rund 3000 Reservisten, die sich mit Helikoptern sowie Booten und anderen Wasserfahrzeugen an verschiedenen Punkten positionierten.

Hurrikan „Barry“: Erste Überflutungen schon am Freitag

Vorboten von „Barry“ hatten nach Informationen des Senders CNN bereits am späten Freitag (Ortszeit) die Küste von Louisiana erreicht. In Lafourche Parish drückte der Sturm das Meer über eine Autobahn, in Houma wurden erste Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern gemessen.

US-Präsident Donald Trump hatte die Menschen in Louisiana vorab aufgerufen, Anweisungen der Katastrophenschutzbehörde Fema und der lokalen Behörden zu befolgen. Für den Bundesstaat wurde ein Notstand ausgerufen. Damit können leichter Bundesmittel und Hilfe aus Washington fließen.

„Was uns bevorsteht, wie man uns sagte, ist schwerer Regenfall, ein sich nur langsam bewegender Sturm“, sagte die Bürgermeisterin von New Orleans, LaToya Cantrell, dem Sender CNN. Für mehrere gefährdete Bereiche wurden bereits Zwangsevakuierungen angeordnet. Bewohner des Gebiets außerhalb des Überschwemmungsschutzgürtels der Stadt wurden gebeten, das Gebiet freiwillig zu verlassen.

Mehrere Fluggesellschaften sagten für den Samstag alle Flüge von oder nach New Orleans ab, wie örtliche Medien berichteten.

dpa

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