Ansichtssache 

Wissenschaftler behaupten: Der Mount Everest ist nicht mehr der höchste Punkt der Welt

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Laut einigen Wissenschaftlern kann der Mount Everest nicht als höchster Punkt der Erde gelten. 

Der Mount Everest gilt als höchster Berg der Welt. Laut einigen Wissenschaftlern kann er aber nicht der höchste Punkt der Erde sein. 

Kathmandu - Der höchste Berg der Welt ist mit 8848 Metern der Mount Everest in Nepal. Laut einigen Wissenschaftlern bildet er aber nicht den höchsten Punkt der Erde. Die New York Times berichtet, dass der inaktive Vulkan Chimborazo in Ecuador von vielen Wissenschaftlern als höchster Punkt der Welt erachtet wird, auch wenn er nur 6310 Meter Höhe misst. 

Auf den Ausgangspunkt der Messung kommt es 

Die Begründung der Forscher ist Folgende: Der Mount Everest ist nur dann der höchste Punkt der Welt, wenn die Höhe vom Meeresspiegel aus gemessen wird. Wird aber der Erdmittelpunkt als Ausgangspunkt für die Messung genommen, ist der Vulkan in Ecuador höher. 

Da die Erde keine Kugel ist, sondern durch ihre Rotation eine Ellipse bildet, ist die Entfernung vom Erdmittelpunkt zum Äquator deutlich größer als die zum Nord- oder Südpol. Ein Punkt ist also umso weiter vom Mittelpunkt der Erde entfernt, desto näher er am Äquator liegt. Der Chimborazo-Vulkan liegt nah am Äquator und kann deshalb laut den Wissenschaftlern als höchster Punkt der Erde betrachtet werden. Allerdings ist die Besteigung des Mount Everest deutlich anspruchsvoller, als die des Chimborazos.

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