Wagen missachtet die Vorfahrt

„Der Super-GAU!“: Feuerwehrauto mit folgenschwerem Unfall auf Einsatzfahrt

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Das Einsatzfahrzeug kam ins Schleudern und überschlug sich.

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Montagnachmittag in Heiligenhafen (Schleswig-Holstein). Acht Feuerwehrkräfte wurden bei einer Einsatzfahrt teils schwer verletzt, nachdem ein Auto die Vorfahrt missachtete.

Heiligenhafen - Sie waren unterwegs, um anderen zu helfen, gerieten aber dann selbst in eine gefährliche Lage: Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Heiligenhafen in Schleswig-Holstein waren am Montagnachmittag gegen 13.50 Uhr auf dem Weg zu einem Einsatz in Großenbrode, als ihnen ein schwedisches Auto die Vorfahrt nahm. Das berichtet fehmarn24.de*.

Vier Feuerwehr-Einsatzkräfte schwer verletzt

Der Fahrer des Einsatzwagens verlor dem Bericht zufolge daraufhin die Kontrolle, das Fahrzeug kam ins Schleudern und überschlug sich. Alle acht Feuerwehrkameraden an Bord wurden verletzt, nach ersten Erkenntnissen vier von ihnen schwer. In Lebensgefahr befinde sich aber laut Kreis-Feuerwehrsprecher Hartmut Junge niemand.

Unfallort ein Bild des Schreckens

Den Einsatzkräften vor Ort bot sich ein Bild des Schreckens, als sie an der Unfallstelle eintrafen und das auf die Seite gekippte Feuerwehrfahrzeug vorfanden, heißt es in dem Bericht. „Nach jetzigem Stand können wir sagen, dass ein Schwede der Feuerwehr die Vorfahrt genommen hat. Das erste Einsatzfahrzeug hat er noch durchgelassen, danach ist er losgefahren und hat das zweite Feuerwehrauto mutmaßlich nicht gesehen“, wird Polizei-Pressesprecher Dierk Dürbrook zitiert.

Das demolierte Einsatzfahrzeug.

„Das ist der Super-GAU“

Hartmut Junge, der die Pressearbeit übernahm, sagte: „Das ist der Super-GAU für die Heiligenhafener Feuerwehr, die in den vergangenen Tagen ohnehin schon zahlreiche Einsätze fahren musste und auf dem Zahnfleisch gegangen ist.“ Zu allem Überfluss stellte sich der Einsatz in Großenbrode, zu dem die Heiligenhafener Kameraden fahren wollten, als Fehlalarm heraus.

Über weitere Details zum Unfallhergang und die neuesten Entwicklungen berichten die Kollegen von fehmarn24.de*

Ein anderer Feuerwehreinsatz sorgte im Juni für Schlagzeilen. Vier Kilometer mussten Helfer nach einem Unfall auf der Autobahn A24 bei Wittstock joggen, um den Einsatzort zu erreichen. Sie hatten keine Wahl - die Rettungsgasse fehlte.

ra/va

*fehmarn24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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