Bald keine Post mehr?

Hamburgs Briefträger sind völlig überlastet – Zusteller klagen über Arbeitsbedingungen

Ein DHL-Zusteller im Juli 2021 auf seinem Fahrrad in Düsseldorf
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Die Harburger Fahrradzusteller reichten gerade etwa 20 Beschwerden bei der Deutschen Post ein.

Hamburgs Postboten sind an der Grenze zur Überarbeitung – besonders im Bezirk Harburg. Dort ist fast die Hälfte aller Zusteller krankgeschrieben.

Hamburg – Die Postbeamten in Hamburg sind überarbeitet. Krankheitsfälle, improvisierte Einsatzpläne und Überstunden sorgen für eine starke Belastung. Besonders schlimm ist es im Hamburger Bezirk Harburg.
Unter welchen extremen Bedingungen Harburger Zusteller arbeiten müssen, verrät *24hamburg.de hier.

Etwa 20 Fahrradzusteller haben gerade bei ihrem Arbeitgeber Beschwerde eingelegt. Die Überlastungsanzeigen der Postbeamten warnen vor extremer Überarbeitung, die schon als gesundheitsgefährdend betrachtet werden kann. 20 von 43 zustellenden Mitarbeitern sind in Harburg aktuell krankgeschrieben. Der Rest kann die Arbeit nicht auffangen. Mangelnde Routine, ausgeweitete Zustellbezirke, verlängerte Arbeitszeiten und zahlreiche Überstunden sind die Folge. Personelle Unterstützung zur Aushilfe soll es bis jetzt selten gegeben haben.

Die Post will auf die vielen Beschwerden nun aber reagieren. Ein Sprecher versprach die Einstellung von zusätzlichem Personal. Der Betriebsrat der Deutschen Post Hamburg und die Gewerkschaft Verdi unterstützen die Zusteller bei ihrem Protest und fordern, dass die Post sich speziell um den Standort Harburg intensiver kümmert. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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