In Niedersachsen

Großfamilien schlugen aufeinander ein - SEK muss eingreifen

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hat einen Mann in seiner Wohnung geschnappt. Zuvor hatte der Mann mit einem Messer in Bad Gandersheim einen Mann aus einer verfeindeten Familie mit einem Messer schwer verletzt.

Bad Gandersheim - Die Familien sollen nach Angaben der Polizei in Einbeck (Südniedersachsen) wenige Stunden vor der Messer-Attacke auf einem Supermarkt-Parkplatz aufeinander eingeschlagen haben. Elf Personen waren insgesamt beteiligt. Als erste Polizeibeamte am Tatort eintrafen und die Familien trennen wollten, bekam eine junge Beamte einen Schlag ins Gesicht ab. Schließlich gelang es der Polizei den Konflikt unter Kontrolle zu bekommen.

Am Ende stellte sich heraus, dass insgesamt drei Jugendliche nach der Schlägerei unter den Familien schwer verletzt wurden. Diese Jugendlichen gehörten alle derselben Großfamilie an. Auch der 48-Jährige gehörte zur Familie der verletzten Jugendlichen. Zudem war er an der Prügelei beteiligt. Mit einem Messer bewaffnet lauerte er offenbar an der Tür eines 57-Jährigen, der Mitglied der verfeindeten Familie ist. Der 48-Jährige griff den Kontrahenten mit der Waffe an und verletzte ihn so schwer, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nachdem der 48-Jährige vom Tatort geflüchtet war, stellte ihn das SEK aus Hannover kurz darauf in seiner Wohnung.

Bei den verfeindeten Familien soll es sich um Kurden und Türken handeln. Das Ergaben Recherchen unserer Kollegen beihna.de*.

*hna.de ist Teil der bundesweiten Ippen-Digital-Zentralredaktion.

Doro Backovic

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