Eltern machtlos

Furchtbares Unglück in Strandbar: Kind (8) erstickt an Hotdog

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An einem Hotdog erstickte ein Achtjähriger auf Gran Canaria. (Symbolbild)

Das San Juan Festival auf Gran Canaria endete für eine Familie mit einer Tragödie. Ein Achtjähriger erstickte an seinem Hotdog. 

Telde - Zu einem tragischen Unglück mit tödlicher Folge kam es am Samstagnacht in Telde auf Gran Canaria. Dabei wollte eine Familie auf dem berühmten San Juan Festival nur die Mittsommerwende feiern. Die Festlichkeiten rund um den Johannistag (24. Juni) gehören in Spanien und auch Gran Canaria zu den wichtigsten des Jahres. 

Achtjähriger Spanier erstickt auf Gran Canaria an Hotdog

Gegen Mitternacht wollten sich der achtjährige Abimael und seine Eltern in einer Strandbar noch eine Kleinigkeit zu essen holen. Der spanische Junge biss in seinen Hotdog und soll sich bereits am ersten Stück verschluckt haben, berichtet die spanische Lokalzeitung Canarias7. Er begann zu würgen. Seine Eltern und andere Bargäste wollten ihm helfen, ein Notarzt wurde gerufen. 

Um kurz nach Mitternacht trafen die Rettungshelfer ein und starteten noch am Unfallort mit Reanimationsversuchen - erfolglos. Nach knapp einer Stunde vergeblicher Mühe wurde der Tod des Jungen noch in der Bar festgestellt. Er war an dem Hotdog erstickt.

Nach Tod eines Achtjährigen werden Festlichkeiten auf Gran Canaria gestoppt

Die Festlichkeiten in Telde wurden umgehend gestoppt, die Flaggen auf Halbmast gehisst und eine zweitägige Trauerphase angeordnet. Héctor Suárez, der Bürgermeister von Telde auf Gran Canaria, sprach der Familie sein Mitgefühl und Beileid aus. Er sagte: „Wir sind alle bestürzt und betroffen.“ Es wurde eine genaue Untersuchung des Unfallhergangs eingeleitet. Die Eltern, die in der Region leben, erlitten einen Schock und befinden sich nun in psychologischer Betreuung. „Die Familie wird von uns jegliche Unterstützung bekommen, die sie nun braucht“, sagte Suárez.

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