Prozess in Gießen

Getötete Johanna (8): Jetzt hat der Richter das Urteil für ihren Mörder gesprochen

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Prozess in Gießen: Urteil im Mordfall Johanna gefallen

Die achtjährige Johanna wurde 1999 entführt und getötet. Jetzt wurde ihr Mörder vor Gericht verurteilt.

Gießen - Knapp 20 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der acht Jahre alten Johanna hat das Landgericht Gießen einen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter sprachen den 42-jährigen Deutschen am Montag unter anderem des Mordes schuldig. Darüber berichtet auch die Gießener Allgemeine* sehr ausführlich.

Prozess in Gießen: Johanna wurde entführt und getötet

Der Mann war angeklagt, das Kind im September 1999 aus Ranstadt im hessischen Wetteraukreis entführt zu haben, um sie zu missbrauchen. Das Kind sei erstickt. Der Angeklagte räumte die Entführung ein, bestritt aber einen Missbrauch und den Mord.

Ebenfalls schlimm: Grausame Tat im beschaulichen Wittenburg: Einem alten Mann wird im Schlaf die Kehle durchgeschnitten. Dringend tatverdächtig ist ein abgelehnter Asylbewerber. Opfer und Verdächtiger kannten einander.

Ein Familienvater spielt abends mit seinem Sohn Darts, steht am nächsten Morgen auf und bringt seine Ehefrau um. Da das Ehepaar weder Streit hatte, noch andere Familienprobleme bekannt waren, rätselt das Gericht über das Motiv des Mannes.

Nach dem Mord in Ottobrunn und monatelangen Ermittlungen ist nun das ganze Grauen der Taten des Pflegers Grzegorz W. bekannt, wie tz.de* berichtet. Es geht allein um sechs Morde in ganz Deutschland

In einem Schweizer Hotel ist eine junge Britin tot aufgefunden worden. Ihr deutscher Freund spricht von einem Unfall. Doch Aussagen anderer Gäste lassen einen bösen Verdacht aufkommen.

dpa

*Gießener Allgemeine und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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