Deutscher angeklagt

Gerichtsprozess über grausamen Plan: Vierjährige sollte „Sexsklavin“ werden 

Wegen extremer Gewalt gegen eine Vierjährige stehen in der Schweiz ein Deutscher und eine Schweizerin vor Gericht.

St. Gallen - Sie sollen die Tochter der Frau 2014 monatelang sexuell missbraucht haben. Die Kleine habe zur „Sexsklavin“ erzogen werden sollen, hieß es in der Anklageschrift. Der Deutsche lebte nach den Angaben in der Schweiz.

Das Verfahren fand am Donnerstag vor dem Kreisgericht St. Gallen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nur Gerichtsreporter waren zugelassen. Ob die Richter das Urteil noch am gleich Tag verkünden wollten, war zunächst nicht abzusehen. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine mehrjährige Haftstrafe für beide Angeklagten.

Das Paar habe in einer sadomasochistischen Beziehung gelebt, hieß es in der Anklageschrift. Die Frau (31) habe sich dem Mann (53) völlig unterworfen und eine Art Urkunde unterzeichnet, in der es hieß, sie trete dem Mann ihre „Rechte als menschliches Wesen“ ab. Sie soll das Kind sexuell gequält und ihrem Liebhaber Filme und Fotos davon geschickt haben. Auch der Mann soll das Kind missbraucht haben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Archiv)

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