"Routinen überprüfen"

Nach Schüssen vor Möbelhaus: Ikea äußert sich zu Überfall 

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Ein Geldbote ist vor dem Ikea in Frankfurt angeschossen worden. Der Täter ist  weiter auf der Flucht.

Nach dem Überfall vor einer Ikea-Filiale in Frankfurt äußert sich nun auch das Möbelhaus. Schon einmal wurde dort ein Geldtransporter überfallen. 

  • Am Samstagvormittag (9.11.2019) wird ein Geldbote vor Ikea in Frankfurt angeschossen.
  • Die Polizei findet in der Nähe ein ausgebranntes Auto, das mit dem Überfall vor Ikea in Zusammenhang stehen könnte.
  • Der Täter ist weiter auf der Flucht und hat eine Waffe dabei.
  • Wie viel Geld hat der Täter vor Ikea in Frankfurt erbeutet? Das ist bisher nicht bekannt.
  • Erste Hinweise deuten auf Profis als Täter hin

Update vom Montag, 11.11.2019, 14.09 Uhr: Inzwischen hat sich auch Ikea Deutschland zu dem Überfall in Frankfurt geäußert: „Wir nehmen solche Vorfälle immer zum Anlass, unsere Routinen zu überprüfen“, sagte eine Sprecherin von Ikea Deutschland in Hofheim (Main-Taunus-Kreis).

Vor zehn Jahren war schon einmal ein Geldtransporter vor dem Möbelhaus im Norden Frankfurts überfallen worden. Damals hatten zwei bewaffnete Männer die beiden Wachleute vor dem Tresorausgang abgepasst. Bei dem Überfall am 23. Mai 2009 wurden rund 88.000 Euro erbeutet. Auch damals war das Fluchtauto nur zwei Kilometer vom Tatort entfernt gefunden worden. Obwohl eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt wurde und der Fall in die Fernsehfahndung kam, wurde er laut Polizei bis heute nicht aufgeklärt.

Bei dem aktuellen Überfall kam es zu einem Schusswechsel. Wie viele Schüsse insgesamt abgefeuert wurden, ist bisher unklar. Laut Polizei schoss jeder der beiden Männer – Täter und Geldbote – mindestens einmal. Augenzeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, wurden von der Polizei vernommen. Zur Höhe der Beute machte die Behörde noch keine Angaben.

Frankfurt: Ikea-Überfall: Fahrzeug gewechselt?  Polizei sucht Zeugen

Update vom Montag, 11.11.2019, 12.15 Uhr: Die Polizei vermutet, dass es in der Verlängerung des Prozessionswegs am Riedberg, wo der ausgebrannte A8 gefunden wurde, zu einem Fahrzeugwechsel gekommen ist. Daher sucht sie nun nach Zeugen, die womöglich ein wegfahrendes Fahrzeug beobachtet haben.

Bisher gehen die Ermittler davon aus, dass bei dem Überfall auf den Ikea vor Ort nur ein Einzeltäter aktiv war. Dem Wachmann, der bei dem Überfall angeschossen wurde, geht es nach Informationen der Polizei den Umständen entsprechend verhältnismäßig gut. Er soll in Kürze vernommen werden.

Frankfurt: Überfall auf Ikea: International operierende Bande?

Update vom Montag, 11.11.2019, 09.36 Uhr: Der Täter und möglicherweise existierende Helfer seien womöglich in einer international operierenden Bande zu suchen, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Wie das Blatt aus Ermittlerkreisen erfahren habe, deute die Tat auf „einen hohen Planungsgrad hin, den man in dieser Form nur aus der professionell agierenden Bandenkriminalität kennt“. Ein Sprecher der Frankfurter Polizei sagte, dass eine Spur in diese Richtung nicht auszuschließen sei. Dem Raubüberfall sei wahrscheinlich eine gewissenhafte Vorbereitung vorausgegangen. Die Tat sei bestimmt nicht spontan begangen worden.

Die „FAZ“ listete eine Reihe von Überfällen mit ähnlichem Verlauf im Bundesgebiet auf. „Wir wissen um Parallelen zu anderen Fällen. Es ist aber noch zu früh, um Zusammenhänge herstellen zu können“, sagte ein Polizeisprecher.

Zum Gesundheitszustand des durch einen Schuss verletzten Geldboten konnte die Polizei am Morgen keine Auskünfte geben. Im Krankenhaus sei das schwer verletzte Opfer am Bein operiert worden.

Update vom Montag, 11.11.2019, 7.58 Uhr: Nach dem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter auf dem Gelände des Einrichtungshauses Ikea bestätigt sich nun der erste Verdacht. Bei dem ausgebrannten Auto, das im Frankfurter Stadtteil Riedberg wenig später gefunden wurde, handelt es sich um das Fluchtfahrzeug des Täters. Spuren an und im Fahrzeug, einem Audi A8, hätten das bestätigt, erklärte ein Polizeisprecher.

Der Wagen ist offenbar zuvor gestohlen worden. Der Räuber hatte zunächst einen Mann niedergeschossen und ist dann mit einer hohen Summe Geld geflohen. 

Geldbote vor Ikea in Frankfurt angeschossen - Polizei sucht bewaffneten Täter

Update vom Sonntag, 10.11.2019, 12.42 Uhr: Wie viel Geld der unbekannte Räuber am Samstag (09.11.2019) vor dem Ikea in Frankfurt erbeutet hat, ist weiter nicht bekannt. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ wissen will, soll es sich bei der Summe um mehr Geld handeln als nur die Einnahmen des Samstagvormittags.

Der Täter muss gewusst haben, zu welcher Zeit der Geldtransport kommt, um die Kassette abzuholen. Er schoss den 56 Jahre alten Geldboten nach einer Rangelei nieder und flüchtete.

Frankfurt: Überfall vor Ikea - Täter bewaffnet und auf der Flucht

Update vom Sonntag, 10.11.2019, 10.55 Uhr: Die Polizei fahndet weiterhin mit Hochdruck nach einem bewaffneten Mann, der in Frankfurt vor einem Ikea-Möbelhaus einen Geldboten angeschossen hat. „Wir wissen zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht, wer der mutmaßliche Täter ist“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag (10.11.2019) der Deutschen Presse-Agentur. 

Die Polizei sucht seit Samstagvormittag nach dem unbekannten Mann. Er hatte den Geldboten während der Öffnungszeiten der Ikea-Filiale im Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach angegriffen, als der 56-Jährige mit einer Geldkassette in der Hand gerade aus einem Seiteneingang kam.

Vor Ikea in Frankfurt: Geldbote überfallen und angeschossen

Update vom Sonntag, 10.11.2019, 6.05 Uhr: Der Mann, der am Samstag (09.11.2019) vor Ikea in Frankfurt einen Geldboten überfallen hat, ist weiter auf der Flucht.

Der Mann hatte dem Mitarbeiter einer Geldtransportfirma eine Geldkassette entrissen. Nach der Rangelei kam es laut einem Sprecher der Polizei zu einem Schusswechsel. Dabei wurde der Geldbote getroffen. Der 56-Jährige wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. 

Am Tatort vor Ikea in Frankfurt waren am Samstag noch Zeichen des Schusswechsels zu sehen: Eine abgefeuerte Kugel hatte die Beifahrertür des abgestellten Geldtransporters durchschlagen.

Frankfurt: Geldbote vor Ikea angeschossen und verletzt

Update vom Samstag, 09.11.2019, 16.35 Uhr: Die Polizei gibt nach dem Überfall vor Ikea in Frankfurt die Täterbeschreibung bekannt: 

  • Männlich
  • 1,80 Meter groß und kräftig
  • Bekleidet mit einem weißen Kapuzenpullover und einer schwarzen Trainingshose.
  • Der Täter ist bewaffnet!

Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter 069/755-51299, 069/755-53110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Update vom Samstag, 09.11.2019, 16.29 Uhr: Im Prozessionsweg im Stadtteil Riedberg, unweit vom Tatort vor Ikea in Frankfurt, wurde ein ausgebranntes Auto gefunden. Die Polizei gibt an, dass das Fahrzeug mit dem Überfall im Zusammenhang stehen könnte.

Frankfurt: Überfall vor Ikea - Geldtransport ausgeraubt

Erstmeldung vom Samstag, 09.11. 2019, 15.00 Uhr: Frankfurt - Ein Geldbote ist am Samstagvormittag (09.11.2019) vor dem Möbelhaus Ikea im Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach angeschossen und schwer verletzt worden. Ein Mann hatte den 56 Jahre alten Boten einer Geldtransportfirma an einem Seiteneingang des Gebäudes überfallen.

Das sagte ein Sprecher der Polizei Frankfurt am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Demnach kam es zu einem Schusswechsel, bei dem der Geldbote getroffen wurde.

Frankfurt: Geldtransport bei Ikea überfallen - Geldbote angeschossen

Der Mann kam dem Sprecher der Polizei zufolge mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Täter floh mit der Geldkassette zu Fuß vom Tatort. 

Hessenschau.de hatte zunächst über den Überfall bei Ikea in Frankfurt berichtet. Unbeteiligte sind demnach bei dem Schusswechsel nicht verletzt worden.

Die Polizei in Frankfurt fahndet jetzt nach dem flüchtigen Täter. Er soll laut den Aussagen von etlichen Zeuginnen und Zeugen einen weißen Kapuzenpullover und eine schwarze Jogginghose getragen haben.

Frankfurt: Überfall vor Ikea - Mitarbeiter von Geldtransport angeschossen und verletzt

Der Tatort bei Ikea in Frankfurt war zunächst abgesperrt. Er ist nach Angaben des Polizeisprechers aber wieder freigegeben. Zu dem genauen Gesundheitszustand des verletzten 56 Jahre alten Geldboten konnte die Polizei am Nachmittag noch keine Angaben machen. 

Auch die Höhe des erbeuteten Geldbetrags ist demnach nicht bekannt. Der Betrieb des Möbelhauses Ikea war laut Polizei am Samstag durch den Überfall nicht eingeschränkt.

Frankfurt: Überfall vor Ikea - Geldbote bei Schusswechsel schwer verletzt

Nieder-Eschbach ist ein Stadtteil im Norden von Frankfurt am Main. Dort leben etwa 11.000 Menschen. Neben Ikea finden sich dort direkt an einer Ausfahrt der Autobahn A661 auch andere Möbelhäuser, etliche Supermärkte und weitere große Gewerbe.

Bei einem anderen Überfall in Frankfurt hatte es ein Jugendlicher kürzlich auf die Handtasche einer 53-Jährigen abgesehen, berichtet fnp.de*. Doch dabei hatte er die Rechnung ohne die Frau und eine weitere Zeugin gemacht.

kke/dpa

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