Das sind die Taliban

Der Begriff Taliban (“Koranschüler“) hat sich als Bezeichnung für die islamistischen Aufständischen in Afghanistan eingebürgert.

Die “Gotteskrieger“ kämpfen für einen Abzug der ausländischen Soldaten und den Sturz der Regierung Karsai.

Sie wollen wieder ihr Islamisches Emirat Afghanistan errichten.

Bis 2001 hatten sie die Macht über das Land am Hindukusch.

Maßstab aller Ordnung ist für die Taliban eine besonders strenge Auslegung der Scharia, des islamischen Rechts. Foto: Afghanische Frau in einem Burka-Schleier.

Gegründet wurde die Bewegung von Absolventen pakistanischer und afghanischer Koranschulen.

Die Taliban sind Sunniten, wie die Mitglieder aller derzeit international operierender islamistischer Terrorgruppen.

Die Taliban konnten sich unter ihrem Anführer Mullah Omar nach dem Sturz ihres Regimes wieder zu einer schlagkräftigen Guerillatruppe formieren.

Trotz mehr als 100 000 ausländischer Soldaten im Land sind sie seit einigen Monaten stark wie nie zuvor.

Schätzungen über die Zahl ihrer Kämpfer reichen bis zu mehreren zehntausend.

Anschläge und Angriffe werden oft vom benachbarten Pakistan aus gesteuert.

Dabei nehmen die Taliban keine Rücksicht auf Unbeteiligte und sind für die meisten zivilen Opfer in dem Konflikt verantwortlich.

Kabul - Das sind die Taliban

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