Start in Cape Canaveral

„Falcon 9“ mit Nachschub auf dem Weg zur ISS

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Start einer SpaceX-Rakete in Cape Canaveral.

Cape Canaveral - Die sechs Astronauten der ISS dürfen sich auf Nachschub freuen. Am Mittwoch sollen mit der Dragon-Raumfähre von SpaceX 2,75 Tonnen Fracht bei ihnen ankommen, darunter Messgeräte, Stammzellen - und Nahrungsmittel.

Eine „Falcon 9“-Trägerrakete ist am Sonntag mit der Dragon-Raumfähre von SpaceX zur Internationalen Raumstation (ISS) aufgebrochen. Nach Angaben der Raumfahrtbehörde Nasa verlief der Start von Cape Canaveral in Florida nach Plan. Am Samstag war der Vorgang wegen einer technischen Unsicherheit nur 13 Sekunden vor Ende des Countdowns gestoppt worden. Die Dragon-Kapsel hat 2,75 Tonnen Fracht an Bord. Sie soll am Mittwoch bei der Raumstation ankommen und von einem ihrer Arme an ein Ladedock gezogen werden.

Der privaten Raumfahrtfirma Space Exploration Technologies (SpaceX) des Tesla-Chefs Elon Musk gelang es, den Boosterteil der Rakete zu erhalten. Wie erhofft landete die erste Stufe von „Falcon 9“ acht Minuten nach dem Start unbeschadet wenige Kilometer vom Startplatz entfernt auf dem Gelände des Kennedy Raumfahrtzentrums.

Zur ISS gebracht werden mit dem aktuellen Flug Geräte zur Überwachung der Erdatmosphäre, Material für medizinische Versuche sowie Nahrung für die sechs Astronauten an Bord der Raumstation. Im September war eine ebenfalls unbemannte SpaceX-Rakete beim Betanken kurz vor dem Start in Kalifornien explodiert. Bis spätestens 2020 sollen die Raketen Raumschiffe mit Astronauten an Bord in den Weltraum befördern.

Ein Gerät an Bord sei „Sage III“, ein System zur Messung von Ozon, Aerosolen und Staubpartikeln in der Erdatmosphäre, hieß es von der Nasa. Weitere Geräte sollen demnach Blitze untersuchen helfen, zudem soll ein Autopilot-Navigationssystem für den möglichen Einsatz von Roboter-Raumschiffen zur Reparatur von Satelliten getestet werden. Bei biomedizinischen Experimenten soll unter anderem gezeigt werden, wie sich bestimmte Stammzellen unter Weltraumbedingungen vermehren.

dpa

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