Experten staunen 

„Bares für Rares“: Erotische Frauen machen Anne glücklich

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Eine geheimnisvolle Box hatte Anne im Gepäck.

Bei „Bares für Rares“ werden oftmals skurrile Antiquitäten vertickt. Diesmal ließ das Mitbringsel von Anne (62) im wahrsten Sinne des Wortes tief blicken.

Auf der Suche nach einer Spielkiste für ihre Enkel stieß Anne vom Niederrhein zwischen Tonnen von Sperrmüll auf eine antike Truhe. 

Doppelter Boden offenbart nackte Haut

Doch dabei sollte es nicht bleiben. Die Schatulle mit einem doppelten Boden hielt weitere Geheimnisse für sie bereit. 20 historische Aktfotos und eine Art 3D-Brille schmorten auf der Resterampe vor sich hin, bis Anne die hüllenlosen Frauen mithilfe der Brille scheinbar wieder zum Leben erweckte.

Da Finderin Anne bezüglich ihres Fundes total im Dunkeln tappte, wollte sie die Experten bei „Bares für Rares“ nach Rat fragen, wie derExpress berichtet.

Während Moderator Horst Lichter die Bilder aufgrund der Entstehungszeit sofort als Pornographie abstempelte, belehrte Experte Detlev (49) ihn eines Besseren: „Das sind reine Akt-Darstellungen mit künstlerischem und antikem Nachgedanken.“

Die Bilder seien „zwischen 1938 und 1944 fotografiert“ worden, so der Galerist aus Lüdenscheid.

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Die Bilder, die triumphale Frauen zeigen, spiegeln den Schönheitsgedanken der damaligen Zeit wider. Man wollte Frauen in Siegerposen darstellen", erklärte der Fachmann.

Bleibt die Frage nach der 3D-Brille. Eine 3D-Brille um 1938? Gelang Anne ein ganz besonderer Fund?

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Auch hierfür hatte der Experte sofort eine griffige Erklärung parat. Die Brille lässt vier Frauen am Strand lebendig erscheinen.„Dann sehe ich das Bild räumlich und habe das Gefühl, ich habe die Frauen im Vordergrund und der Strand geht in die Tiefe hinein. Man würde fälschlicherweise sagen, es ist 3D. Ist es aber nicht. Es ist ein zweidimensionales Umschalten.“ 

Letztendlich schätzten Kümmel und Lichter den Wert auf 50 bis 60 Euro. Immerhin das dreifache der Summe, die Anne für möglich hielt.

Wie viel räumt Anne tatsächlich ab?

Die Truhe versetzte den Blutdruck des Experten Ludwig Hofmaier in ungeahnte Höhen. Der 76-Jährige konnte seine Begeisterung für die wohlgeformten Kurven nicht verbergen: „Schön, die Proportionen stimmen, die Brüste stimmen, da stimmt alles.“ 

90 Euro bot der Kunstsammler, aber Eifelaner Waldi schnappte ihm die historische Erotik-Box noch weg. Für satte 100 Euro, also fast das Doppelte der geschätzten Summe, wechselte das Schmuckstück den Besitzer.

Ein traumhaftes Ergebnis für Anne, die das Geld ihren Enkelkindern schenken will.

 

 

  

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