E-coli-verseuchter Salat in den USA: Erster Todesfall

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Betroffen von der Seuche ist Romana-Salat aus der Region Yuma im Bundesstaat Arizona.

Nach der Erkrankung von mehr als 120 Menschen in den USA infolge des Verzehrs von bakterienverseuchtem Salat ist erstmals ein Todesfall gemeldet worden.

Nach der Erkrankung von mehr als 120 Menschen in den USA infolge des Verzehrs von bakterienverseuchtem Salat ist erstmals ein Todesfall gemeldet worden. Im Bundesstaat Kalifornien starb ein Mensch an der Infektion mit Escherichia-coli-Bakterien, wie die dortigen Gesundheitsbehörden am Mittwoch (Ortszeit) mitteilten. Nähere Angaben zu dem Fall wurden aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht gemacht.

121 Betroffene landesweit

Insgesamt seien in Kalifornien 24 Menschen durch den verunreinigten Romana-Salat erkrankt, hieß es weiter. Landesweit registrierten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) 121 Fälle. 52 Betroffene mussten ins Krankenhaus, von diesen mussten 14 wegen Nierenversagen behandelt werden. Der Erreger gehört zu dem besonders gefährlichen E.coli-Stamm 0157:H7.

Im April hatten die Behörden dazu aufgerufen, Romana-Salat nicht zu essen, wenn nicht auszuschließen sei, dass dieser aus der Region Yuma im Bundesstaat Arizona stammt. Die Anbaubetriebe in Yuma sind während der kalten Jahreszeit der größte Lieferant von Romana-Salat in den USA. Wo genau der Salat mit dem gefährlichen Darm-Bakterium verunreinigt wurde, konnten die Behörden noch nicht feststellen. Mehrere Lieferanten werden derzeit überprüft.

Es handelt sich um die folgenschwerste Verunreinigung mit Kolibakterien in den USA seit 2006. Damals waren mehr als 200 Menschen erkrankt, nachdem sie verseuchten Spinat verzehrt hatten.

AFP

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