Wintereinbruch?

Deutschland-Wetter: Schneefallgrenze sinkt rapide - Temperaturen rauschen in Keller

Winter-Einbruch in Deutschland: Viele Straßen im Süden des Landes waren schon spiegelglatt - und es kam zu schweren Unfällen. Das gefährliche Bibber-Wetter bleibt. Alle Infos im Wetter-Ticker.

Video: Wetter-3-Tage-Trend

  • Trüb und grau ist der November 2019 -  doch eine neue Schneefront zieht heran.
  • Das Wetter in Deutschland ist ziemlich wechselhaft, aber die Zeichen stehen auf Winter! 
  • Jörg Kachelmann war bereits am Donnerstag (7.11.) im Schnee unterwegs.

Trübes Deutschland-Wetter verhindert vielerorts Blick auf seltenen Merkurdurchgang

Update vom 11. November 2019, 21.54 Uhr:Das trübe Wetter in Deutschland hat Fans von Himmelsphänomenen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn am Montag haben Himmelsgucker in Deutschland das seltene Schauspiel eines sogenannten Merkurtransits vor der Sonne beobachtet. Wolken verhinderten am Montag jedoch vielerorts den Blick auf den seltenen Merkurdurchgang. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienst (DWD) war das Ereignis allerdings an vielen Orten wegen Wolken und Hochnebel nicht zu sehen. Vor allem in Ostdeutschland gab es demnach aber Chancen auf einen ungetrübten Blick.

Bei einem Merkurtransit zieht der innerste Planet des Sonnensystems zwischen Erde und Sonne hindurch und kann dabei mit entsprechender Ausrüstung als kleiner Punkt vor der Sonnenscheibe beobachtet werden. Eine solche Konstellation ist selten. Das mehrstündige Ereignis galt als Höhepunkt des laufenden Astronomiejahrs 2019. Sternwarten öffneten teils oder boten Livestreams im Internet an.

Wetter in Deutschland: Neue Schneefront zieht auf

Update vom 11. November 2019, 9.38 Uhr: Nach einer frostigen Nacht hält sich in der Mitte und im Süden der Hochnebel, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmorgen mit. Die trübe Suppe hält sich. Und aus der Nebeldecke fällt vereinzelt Sprühregen. 

Knackig kalt war es am Montagfrüh: Minus 19 Grad am Funtensee, twittert unwetterzentrale.de. Im Erzgebirge an der Wetterstation Marienberg-Kühnhaide sei minus 12 Grad gemessen worden.

Besonders tückisch entwickelt sich das Wetter in Deutschland im Laufe des Nachmittags und in der Nacht zum Dienstag, warnen die DWD-Wetterexperten. Regenwolken ziehen auf und im Bergland schneit es. Oberhalb von 600 bis 800 Meter sind bis zu zwei Zentimeter Neuschnee drin: Auf den Straßen wird es verdammt glatt. 

Schneeregen und Schnee, Bodenfrost und glatte Straßen sind auch am Mittwoch angesagt. In der Nacht zum Donnerstag ist vor allem in Südostbayern mit weiterem Regen zu rechnen, oberhalb 300 bis 400 Metern zum Teil mit Schneefällen.

 

Wetter im November

Schneefallgrenze sinkt

Dienstag, 12. November 2019

600 bis 800 Meter

Mittwoch, 13. November 2019

600 bis 800 Meter

Donnerstag, 14. November 2019

300 bis 400 Meter 

     

Update vom 10. November 2019, 13.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hatte deutlich vor Glätte gewarnt. Und es ist eingetreten. Je südlicher in Deutschland, desto kälter wurde es in der Nacht auf Sonntag. Über minus vier Grad notierten die Messtationen am Alpenrand.

Wetter in Deutschland: Mehrere Glätte-Unfälle im Süden

Die Folge: Auf den Straßen im Süden von Deutschland wurde es spiegelglatt. Doch viele Autofahrer fuhren entweder mit nicht angepasster Geschwindigkeit oder waren reifentechnisch noch gar nicht auf den Winter vorbereitet. Jedenfalls gab es mehrere Glätteunfälle im Süden von Deutschland. Auf der A7 gab es eine Massenkarambolage aufgrund von Glätte. (siehe Link zur A7 weiter unten). Auch auf der A8 südlich von München kam es zu einem Glätteunfall.

Genauso kam ein Münchner Porsche-Cayman-Fahrer in der Region Wolfratshausen wegen Glätte - und hoher Geschwindigkeit - von der Straße ab, wie Merkur.de* berichtet.

Wetter in Deutschland: In der Nacht auf Montag wieder Minusgrade

Und es gibt keinerlei Entwarnung beim Winter-Wetter in Deutschland. Im Gegenteil: Auch in der Nacht auf Montag warnt der DWD vor Straßenglätte durch Reif. Außer an den Küsten fällt das Thermometer auf unter minus 5 Grad. In Alpennähe auf unter minus 6 Grad.

Update vom 10. November 2019, 8 Uhr: Dauergrau und zäher Nebel haben wir aktuell Hoch „Paloma“ zu verdanken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Frost und Bodenglätte! Besonders auf Brücken kann es vereinzelt Gefahr durch Reif- oder Eisglätte geben.

Wo der dicke Nebel abzieht, scheint allerdings am Sonntag herrlich die Sonne! Wem das Wetter-Glück hold ist, sollte das genießen. Denn nächste Woche ziehen neues Tiefs vom Atlantik auf: „Carletto“ und „Detlef“. Klart der Himmel auf, rauschen die Temperaturen in den Keller. Die Tiefstwerte liegen bei Minus 5 Grad.

Auf der A7 in Bayern hat es in Folge von Glätte bereits gekracht - an der Massenkarambolage waren 18 Fahrzeuge beteiligt, berichtet Merkur.de*.

Deutschland-Wetter: Gefährliche Wetterlage im Anmarsch - jetzt kommt der Frost

Update vom 9. November 2019: Während es oberhalb von 700 bis 1000 Meter schneien kann, ist es vielerorts in Deutschland stark bewölkt oder nebelig trüb. In der Nacht zum Samstag sind auf der Zugspitze bereits 55 Zentimeter Schnee gefallen. 

In der Nacht zum Sonntag kann es im Süden verbreitet leichten Frost zwischen -1 und -4 Grad geben. Die Temperaturen sinken immer weiter. Die Höchsttemperaturen liegen am Sonntag nur noch bei 5 bis 9 Grad. „Im Dauergrau teils nur um 3 Grad“, berichtet der DWD. In der Nacht auf Montag kann es dann leichten Frost geben bei bis zu -4 Grad. In Bayern könnten die Temperaturen stellenweise auf bis zu -8 Grad fallen. 

Deutschland-Wetter: Gefährliche Wetterlage im Anmarsch - jetzt kommt der Frost

Update vom 8. November 2019: Deutschland bleibt im Warnzustand. Eine sogenannte Vb-Wetterlage, bei der ein Tiefdruckgebiet auf Höhenströmungen trifft, kann zu heftigen Regenschauern und Hochwasser in Deutschland führen. 

Bereits am Freitag, 8. November, kann die Schneefallgrenze auf 500 Meter sinken. Betroffen sind nicht nur die Alpen. Auf schneebedingte Rutschgefahr müssen sich auch die Menschen in Schwarzwald, Allgäu, Fränkische Schweiz und Schwäbische Alb einstellen. Sogar im Mittelgebirge kann es zu Schneefällen kommen. Davor warnen wetter.de und unwetterzentrale.de.

Während es im Süd-Westen regional auf den Straßen zu Schnee-Chaos kommen kann, ziehen die Tiefausläufer am Freitag bis in den Nordosten Deutschlands. Hier ist bereits mit ersten Regenfällen zu rechnen, leichte Vorboten des für die kommende Woche prognostizierten Extrem-Unwetters.  

Deutschland-Wetter: Gefährliche Vb-Wetterlage droht

Nachricht vom 7. November 2019: Bei der sogenannten Vb-Wetterlage, gesprochen „Fünf-b“, handelt es sich um ein Tiefdruckgebiet, das seinen Ursprung im italienischen Golf von Genua hat und anschließend über Höhenströmungen gen Norden getrieben wird, über Polen und Tschechien nach Skandinavien. Manchmal ist aber auch die Ostseite Deutschlands betroffen, die dann mit schweren Niederschlägen zu kämpfen hat.

Deutschland-Wetter: So gefährlich wird uns die Vb-Wetterlage

Genau dieses Szenario befürchten Experten nun für das kommende Wochenende, wie news.de berichtet: Demnach drohen den Mittelgebirgen in Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen sehr heftige Regenschauer. Es bestünde dort auch Hochwassergefahr

Deutschland-Wetter: Schneefall oberhalb von rund 700 Metern

Bereits in den vergangenen Tagen hatten Experten vor einer gefährlichen Wetterlage gewarnt. Und tatsächlich: Oberhalb von etwa 700 Metern soll sich der Niederschlag bereits am Samstag in Schnee oder Schneeregen verwandeln, der jedoch nur in hohen Berglagen liegenbleibt. 

Die Prognose des Deutschen Wetterdiensts bezieht sich dabei allerdings nur auf die kommenden Tage. Meldungen, wonach ein Rekordwinter schon feststünde, widersprach der Meteorologe Jörg Kachelmann entschieden. Am Donnerstagvormittag meldete er sich dann mit einem Winter-Bild vom Taubenstein:

Schnee also an diesem Wochenende, aber wie sieht es am 24. Dezember aus? Beim Thema Weihnachtswetter haben Experten nun eine erste Prognose gewagt. Ein Fußball-Magazin will ein Tiefdruckgebiet auf den Namen eines Kult-Kickers taufen - dabei drängt die Zeit. 

huc

Rubriklistenbild: © dpa / Patrick Seeger

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