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Bald Corona-Impfung für unter Zwölfjährige? Kinderärzte voller Hoffnung: „Sinnvoll“

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Von: Franziska Konrad

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Corona Impfung Kinder
Gibt es bald eine Impfempfehlung für unter Zwölfjährige? In den nächsten Wochen soll eine Entscheidung fallen. © Michael Reichel/dpa

Eine Biontech-Impfempfehlung für Kinder unter zwölf Jahren? Darauf hoffen Ärzte in Deutschland. Bereits in den nächsten Wochen soll die Entscheidung fallen.

Berlin - Die Corona-Inzidenz in Deutschland* zieht weiter an, auch in jüngeren Altersgruppen. Angesichts dieser Entwicklung setzen Kinderärzte auf zügige Impfungen für unter Zwölfjährige. „Wir hoffen darauf, dass in den nächsten Wochen eine europäische Zulassung des Biontech*-Impfstoffs für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen kommt, die dann auch in Deutschland übernommen wird“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Corona in Deutschland: Noch vor Weihnachten Impf-Empfehlung für unter Zwölfjährige?

Laut Dötsch wären Corona*-Impfungen in dieser Altersgruppe damit auch ohne ausdrückliche Empfehlung der Stiko „rechtlich abgesichert“. Jene Empfehlung könnte dann nach genauer Prüfung der Daten zu Nebenwirkungen in den Wochen darauf folgen.
Bereits am Mittwoch, 27. Oktober, hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA angekündigt, möglichst noch vor Weihnachten zu entscheiden, ob sie eine Impf-Empfehlung für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausspricht.

Ein Beratungsgremium der US-Arzneimittelbehörde FDA plädierte diese Woche für eine Notfallzulassung des Impfstoffes Biontech für Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Eine endgültige Entscheidung der FDA wird noch in dieser Woche erwartet.

Corona in Deutschland: Bald Biontech-Impfung für Kinder unter zwölf Jahren?

Jörg Dötsch stellte derweil klar, dass sich die Kinderärzte einer entsprechenden Empfehlung der Stiko zur Impfung der Fünf- bis Elfjährigen anschließen würden. Eine Immunisierung von Jungen und Mädchen in diesem Alter nannte der Mediziner sinnvoll. Ziel sei es, ihnen eine Corona-Erkrankung zu ersparen sowie zu verhindern, dass infizierte Kinder isoliert werden und von der Schule daheim bleiben müssten.

Denn es sei bekannt, dass diese Abwesenheit die seelische Gesundheit der Schüler verschlechtere. „Auch davor schützt die Impfung letztlich. Darum ist sie sinnvoll“, betonte Dötsch. „Eines von 16 000 Kindern bekommt eine leichte Herz-Muskel-Entzündung, aber die Verläufe sind meist nicht schwerwiegend. Die Vorteile in der Breite überwiegen.“

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