Vor G20-Gipfel in Hamburg

Berliner Polizisten vom G20-Einsatz zurückgeschickt

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Berliner Polizisten, die zum Schutz des G20-Gipfels in Hamburg waren, müssen vorzeitig die Heimreise antreten. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild

Berlin (dpa) - Zahlreiche Berliner Polizisten, die zum bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg waren, sollen sich dort völlig danebenbenommen haben und müssen nun die Heimreise antreten.

"Unserem Polizeipräsidenten wurde mitgeteilt, dass unsere in Hamburg unterstützenden Hundertschaften vorzeitig aus dem Einsatz entlassen wurden", teilte die Berliner Polizei mit. "Ursache dafür soll ein Fehlverhalten in ihrer dortigen Unterkunft gewesen sein."

Die Polizei habe Stellungnahmen angefordert und werde über Konsequenzen entscheiden. Die Zeitung "B.Z." hatte zuerst darüber berichtet. Demnach hätten die jungen Polizisten in ihren Unterkünften exzessiv gefeiert und sich danebenbenommen.

Der Sprecher der Berliner Polizei, Thomas Neuendorf, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es ist einfach nur peinlich, wie sich die Kollegen dort verhalten haben." Seit dem vergangenen Wochenende sind mehrere hundert Berliner Polizisten in Hamburg. Sie sollten noch vor dem G20-Gipfel am 7. und 8. Juli von weiteren Kollegen aus der Hauptstadt abgelöst werden. Insgesamt sollen 1000 Polizisten aus Berlin zur Unterstützung in Hamburg sein, aber nicht alle zugleich.

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