Gefahr aus dem All

Asteroid bedroht Europa: Forscher wegen NASA-Simulation in großer Sorge

Ein Asteroid trifft die Erde.
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Ein Asteroid trifft die Erde.

In einer Übung der europäischen und US-amerikanischen Raumfahrtagenturen schlägt ein fiktiver Asteroid mitten in Europa ein. Das Ergebnis ist verheerend.

München - Bislang blieb die Menschheit zum Glück von verheerenden Asteroideneinschlägen verschont. Erst kürzlich gaben Astronomen bekannt, dass der vermeintlich gefährliche Himmelskörper „Apophis“ die Erde zumindest in diesem Jahrhundert nicht treffen wird (tz.de* berichtete). Das muss jedoch nicht immer so bleiben.

Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind erschüttert über das Ergebnis einer aktuellen Asteroiden-Studie. In einem fiktiven Szenario steuerte ein 56 Millionen Kilometer entfernter Asteroid direkt auf die Erde* zu. Innerhalb der nächsten sechs Monate würde er in diesem Modellbeispiel unseren Heimatplaneten treffen - so die Berechnung.

Erschreckendes Ergebnis der NASA-Übung

Wie die „Stuttgarter Nachrichten“ berichten, wollten die europäischen sowie US-amerikanischen Wissenschaftlicher mit diesem einwöchigen Forschungsprojekt unter Leitung der NASA den Ernstfall eines Asteroideneinschlags üben. Das Ergebnis: besorgniserregend.

Denn: Die Fachleute fanden für dieses fiktive Szenario keine Möglichkeit, um einen Einschlag zu verhindern. Die Menschheit wurde bereits mehrfach von Asteroiden bedroht, die jedoch haarscharf an der Erde vorbeizogen*. In der Simulation schlug der fiktive Asteroid jedoch genau in Europa ein.

Asteroiden-Einschlag kein unmögliches Szenario

Dass die Wissenschaftler während der Übung keine Lösung für das Problem fanden, sorgte bei Fachleuten für Beunruhigung. Denn: Was passiert, wenn dieses fiktive Szenario irgendwann doch zur Realität wird? Das ist nämlich durchaus möglich.

Laut NASA gibt es etliche unentdeckte Asteroiden, die unter Umständen einen großen Schaden auf der Erde anrichten könnten. Aus genau diesem Grund werden derartige Übungen durchgeführt. So können die Wissenschaftler langfristig doch Pläne zu entwickeln, um die Menschheit im Ernstfall vor einem Einschlag zu schützen. *tz.de ist ein Angebot der IPPEN.MEDIA.

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