Höchststrafe

50 Jahre Haft für Vergewaltigung von Touristinnen in Thailand

Wegen eines gewaltsamen Überfalls auf eine Gruppe französischer Touristen und der Vergewaltigung zweier Frauen sind in Thailand fünf Männer zu 50 Jahren Haft verurteilt worden.

Bangkok - Die kambodschanischen Fischer wurden schuldig gesprochen, im Jahr 2016 zwei Männer und zwei Frauen aus Frankreich auf der kleinen Insel Koh Kut nahe der Grenze zu Kambodscha überfallen zu haben, wie ein Vertreter des Gerichts in der Provinz Trat mitteilte.

Die Urlauber waren bei dem Vorfall im Februar 2016 zu Fuß auf dem Weg zu einem Restaurant, als mit Messern bewaffnete Angreifer sie überfielen. Die beiden Männer wurden durch Messerstiche verletzt, die beiden Frauen vergewaltigt. Nach Angaben des Gerichts erhielt jeder der Angeklagten die Höchststrafe von 50 Jahren Gefängnis. Einer von ihnen sei wegen versuchten Mordes verurteilt worden.

Das 65-Millionen-Einwohner-Land Thailand zählt pro Jahr 35 Millionen Touristen. Das südostasiatische Land gilt allgemein als sicheres Reiseziel, doch haben verschiedene Angriffe auf Ausländer zuletzt dem Image des Urlaubsparadieses geschadet.

Im September 2017 sorgte ein anderer Vergewaltigungsfall in Thailand für Aufsehen: Eine 14-Jährige soll über Monate von bis zu 40 Männern immer wieder vergewaltigt worden sein.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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