Spieglein, Spieglein an der Wand

Wohnung einrichten: An diesen Stellen darf ein Spiegel nicht fehlen

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Spiegel sind nicht nur optische Highlights, sondern lassen Ihre Wohnung auch größer aussehen.

Wandspiegel sind für viele ein Muss im Zuhause. Aber wo passt er am besten hin? Gerade hier können Sie viel falsch machen. Wir haben Tipps für Sie parat.

Sie haben Ihre Wohnung neu bezogen, doch irgendetwas fehlt? Oft sind es die Dinge, die wir für selbstverständlich erachten, die uns als Letztes einfallen – so wie es bei Spiegeln oft der Fall ist. Und damit ist nicht allein der Badspiegel gemeint, der natürlich ein Muss in jedem Haushalt ist. Mit Spiegeln lässt sich so viel mehr machen: Er ist Deko-Element, Raumvergrößerer und Beauty-Utensil zugleich. Wir erklären Ihnen deshalb, an welchen Stellen in der Wohnung ein Spiegel nicht fehlen sollte – und wie Sie ihn am besten platzieren.

Blickfang und optische Täuschung: Der Wandspiegel im Hausflur

Jeder kennt es: Der erste Blick beim Betreten und der letzte Blick beim Verlassen der Wohnung fällt meist in den Spiegel. Wie praktisch, wenn sich dieser gleich im Hausflur befindet. Doch auch Ihr Besuch wird es Ihnen danken, wenn Sie im Durchgangsbereich der Wohnung schon auf einen Spiegel stoßen und eventuell optische Notfälle ausmerzen können.

Aber nicht nur aus Eitelkeit ergibt es Sinn, den Spiegel im Hausflur zu platzieren. Ein großer Wandspiegel ist ein toller Blickfang und vergrößert die Wohnung optisch. Dazu sollte der Spiegel auch passend zur Einrichtung ausgewählt werden: Handelt es sich um eine warme, naturnahe Einrichtung, ist ein Holzspiegel angesagt, bei einem kühleren Ambiente passt auch ein Spiegel, der völlig ohne Rahmen daherkommt.

Darauf müssen Sie beim Badezimmerspiegel unbedingt achten

Ein Badezimmer ohne Spiegel? Unvorstellbar! Über das Warum braucht man sich hier nicht zu streiten, aber was ist mit dem Wie? Schließlich ist ein Spiegel, der nicht ordentlich ausgeleuchtet ist, eher kontraproduktiv. Hier müssen Sie darauf achten, dass er optimal von allen Seiten ausgeleuchtet ist: also von oben, rechts und links. So vermeiden Sie, dass sich beim Blick in den Spiegel Schatten auf Ihrem Gesicht abzeichnen – was sich wiederum beim Schminken oder Haare frisieren kontraproduktiv auswirkt.

Der Ganzkörper-Spiegel im Schlafzimmer – ohne geht es einfach nicht

Zu guter Letzt darf ein Ganzkörper-Spiegel im Schlafzimmer nicht fehlen. Da das Schlafzimmer gleich Ankleidezimmer ist, können Sie hier sofort einen Blick auf Ihr Outfit werfen und verschiedenste Kombinationen ausprobieren. Hierbei ist es Ihnen frei überlassen, ob Sie eher einen Wandspiegel oder einen Standspiegel haben möchten. Um Platz zu sparen, ist es besonders vorteilhaft, wenn in der Tür des Kleiderschranks schon ein Spiegel integriert ist. So steht einem guten Start in den Tag definitiv nichts mehr im Wege.

Wie hänge ich einen Spiegel am besten auf?

Damit Ihre Spiegel nicht nur gut zur Geltung kommen, sondern auch das Maximale aus Ihrer Wohnung herausholen, können Sie viel tricksen: die richtige Platzierung ist hier das Stichwort. So machen sich rahmenlose Spiegel besonders bei schmalen, schlauchartigen Räumen gut, wie das Einrichtungsmagazin Schöner Wohnen erklärt. Der Hausflur wäre hierfür ein gutes Beispiel.

Aber auch mit dem Licht lässt sich gut spielen: Erhellen Sie dunkle Räume, indem Sie Spiegel so aufhängen, dass sie das Sonnenlicht von draußen reflektieren – und schon ist es heller und gemütlicher in der Wohnung.

Bei Spiegeln mit Rahmen müssen Sie hingegen auf die Farbe und das Material achten: Dunkle Holzrahmen gehören vor eine helle Wand, während weiße Kunststoff-Rahmen einen dunkelgrauen oder blauen Hintergrund benötigen.

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