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Zeigerpflanzen richtig deuten: Das verraten Ihnen die Beikräuter in Ihrem Garten

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Wilder Thymian  blühend auf einem Fels. (Symbolbild)
Thymian ist ein guter Indikator für magere und trockene Böden. (Symbolbild) © F. Hecker/Imago

Wenn Sie achtsam durch die Natur gehen, können Sie viel über die Umgebung lernen. Ein sehr gutes Beispiel dafür sind die sogenannten Zeigerpflanzen. 

München – Das, was gemeinhin als Unkraut oder Beikraut bezeichnet wird, sagt Ihnen viel über den Ort, an dem Sie sich gerade befinden. Sogenannte Zeigerpflanzen geben Ihnen interessante Einblicke, welche Eigenschaften der Boden hat, auf denen Sie wachsen. Aber eine einzelne Pflanze ist hier noch nicht aussagekräftig, erst wenn mehrere verschiedene Zeigerpflanzen dort wachsen oder Unkräuter einer Art sich dort auffallend zahlreich ausbreiten, können Sie wirklich etwas herauslesen.
Welche Beikräuter Ihnen was über den Boden erzählt, verrät 24garten.de.*

So wächst Thymian beispielsweise am besten auf stickstoff- und nährstoffarmen und trockenen Böden. Er kann also auch für alle drei Bodenarten ein Indikator sein. Wächst allerdings gleich daneben noch Moos, dann können Sie sich ziemlich sicher sein, dass dort nur sehr wenig Stickstoff vorhanden ist, was für einige Pflanzen sehr von Vorteil ist. Gleichzeitig zeigt es Ihnen aber auch, dass dort, wo viel Thymian wächst, kein Kürbis wachsen sollte. Da ihm sowohl die Nährstoffe als auch der Stickstoff, aber auch die Feuchtigkeit fehlen würde.*24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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