Umzug

Vom Planungsgenie bis zum Chaoten: Welcher Umzugstyp sind Sie?

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Mit dem Chaoten wollen die wenigsten umziehen, aber manchmal bleibt keine Wahl.

Ein Umzug ist nur so gut wie sein Planer – und davon gibt es gänzlich verschiedene. Wir stellen Ihnen fünf Umzugstypen vor, die jeder schon mal erlebt hat.

Spaß macht er in den wenigsten Fällen, aber notwendig ist er allemal: der Umzug. Dabei steigt und fällt die Umzugsaktion mit dem Hausherren, der in eine neue Wohnung übersiedelt. Ist er ein akribischer Planer oder ein heilloser Chaot? Wir stellen Ihnen fünf Umzugstypen vor, die bestimmt jeder einmal erlebt hat.

Das Planungsgenie

Schon vor Monaten hat das Planungsgenie eine Whatsapp-Gruppe eigens für den Umzug angelegt und sämtliche Helfer eingeladen. Die Kisten werden schon Wochen vorher gepackt und alles feinsäuberlich beschriftet. Lieber lebt das Planungsgenie zwischen Kartons, als beim Umzug unnötig Zeit zu verlieren.

Wenn der große Tag gekommen ist, läuft alles perfekt ab. Der Umzugswagen ist pünktlich da und groß genug. Wenn dann endlich der letzte Helfer angekommen ist, ist fast schon alles erledigt. Klappe zu, Wagen starten und ab in die neue Wohnung.

Dank der beschrifteten Kartons und dem vorher angefertigten Lageplan findet alles sofort seinen richtigen Platz in der neuen Wohnung. Für die Helfer ist ein umfangreiches Buffet aufgebaut, um wieder zu Kräften zu kommen. Und schon am nächsten Morgen hat man das Gefühl, dass das Planungsgenie schon immer dort gewohnt hat; von Umzug keine Spur mehr.

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Der Faule

Warum alles selber machen, wenn man ein Umzugsunternehmen beauftragen kann? Der Faule nimmt lieber etwas mehr Geld in die Hand und bezahlt Profis für die Arbeit. So verläuft der Umzug fast ohne Stress.

Allerdings gibt es noch eine weitere Variante des Faulen. Nämlich der, der alles seine Freunde und Familie machen lässt. Er selbst kümmert sich lieber um die Aufsicht bzw. muss in der neuen Wohnung noch etwas "vorbereiten".

Video: Umzug-Lifehacks

Der unvorbereitete Chaot

Umzug? Ach ja, da war ja was. Die Helfer stehen pünktlich um neun Uhr vor der Tür, aber der Chaot liegt noch gemütlich in den Federn. Aber das ist noch nicht das Schlimmste: Nichts ist gepackt, Umzugskartons sowie Wagen nicht vorhanden und natürlich müssen noch die Möbel auseinander gebaut werden. Nur wahre Freunde können dem Chaoten jetzt noch helfen.

Der Gemütliche

Der Umzug läuft beim Gemütlichen mit wenig Stress ab, dauert aber auch den ganzen Tag. Der Umzugswagen wird einfach vollgemacht. Denn der Gemütliche hat den extra großen Lkw gemietet. Also genug Platz, um ganze Schränke darin unterzubringen. Ab- und Aufbau sind doch unnötige Arbeit. Gleiches gilt auch nach dem Umzug für die Kisten. Deshalb lebt der Gemütliche auch Wochen später noch zwischen und auf Kartons.

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Der Party-Löwe

Ein Umzug ist zwar Arbeit, aber wer sagt, dass Arbeit keinen Spaß machen darf? So denkt auch der Party-Löwe, der den Umzug gleich mal zur Großveranstaltung macht. Und weil es mit ihm immer spaßig ist, sind auch dutzende Umzugshelfer erschienen.

Trotzdem dauert der Umzug, denn man steht sich im Weg und erstmal muss der Auszug gefeiert werden. Also wird sich ein Bier aufgemacht und die Musik aufgedreht. Denn nur so lässt sich ordentlich schuften.

Sind endlich alle Möbel und Kartons in der neuen Wohnung, wird gleich weitergefeiert. Es sind ja eh schon alle da und das Bier reicht auch noch. Die neuen Nachbarn sollte der Party-Löwe aber am besten gleich miteinladen, sonst ist der nächste Umzug schon vorprogrammiert.

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anb

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