Schwabing, Haidhausen & Co.

Oktoberfest: So viel verdienen Gastgeber, wenn sie ihre Wohnung weitervermieten

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Für eine 50 bis 70 Quadratmeter große Wohnung in Haidhausen winken 220 Euro pro Nacht während der Wiesn (Symbolbild).

Zu viel Trubel während der Wiesn? Da möchte so mancher gerne die Stadt verlassen - wer in der Zwischenzeit die Wohnung weitervermietet, kann sogar Geld damit verdienen.

Effiziente Wohnraumnutzung während der Wiesn: In knapp zwei Wochen startet das größte Volksfest der Welt, das Oktoberfest auf der Theresienwiese in München. Im vergangenen Jahr wurden rund 6,2 Millionen Besucher gezählt.

Oktoberfest 2018: So profitieren Sie mit Home Sharing

Für viele Münchner ist die Wiesn jedoch Fluch und Segen zugleich: Sind Krinoline, Teufelsrad und eine Maß echtes Oktoberfestbier auch für waschechte Münchner jedes Jahr wieder ein Highlight, platzt die Stadt während des Festes doch regelmäßig aus allen Nähten.

Wer München während des Oktoberfests verlässt und seine Wohnung als Gastgeber zur Verfügung stellt, nutzt Wohnraum nicht nur besonders effizient, sondern kann sich auch noch etwas dazuverdienen. Damit die Kurzzeitvermietung ganz bequem und ohne Stress vonstatten geht, hat der Home Sharing-Service Airgreets zusammengestellt, was Gastgeber sich vom Erlös einer Kurzzeitvermietung einer etwa 50 bis 70 Quadratmeter großen Wohnung während der Wiesn gönnen können.

Schwabing

Schwabing ist der All-Time-Favourite der Münchner und der "Zugroasten": 15 Minuten entfernt von der Wiesn, den Englischen Garten direkt vor der Tür und als Hotspot für After Wiesn-Parties liegt der Stadtteil ideal für Kurzzeitmieter. Schwabinger Gastgeber erzielen etwa 240 Euro pro Übernachtung. Ein vermietetes Wochenende bringt entsprechend etwa 480 Euro ein – damit kann man mit zehn Freunden jeweils eine Maß Bier und ein halbes Hendl verzehren und pro Person eine Runde Riesenrad fahren. Sogar für die U-Bahn bleibt noch genügend Geld übrig. Prost!

Haidhausen

Wer seine Wohnung in Haidhausen für eine Woche während der Wiesn kurzzeitvermietet, erzielt im Schnitt einen Übernachtungspreis von 220 Euro pro Nacht. Für eine Woche sind also etwa 1.540 Euro drin – für den gleichen Zeitraum fliegen zwei Personen für eine Woche in ein Viereinhalb-Sterne-Hotel nach Gran Canaria mit Sonnengarantie, inklusive Flug ab München und 220 Euro Taschengeld. Vielleicht gibt es am Frühstücksbuffett sogar eine Breze für ein bisschen Wiesnfeeling.

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Olympiadorf

Eine Nacht Home Sharing bringt im Olympiadorf im Schnitt 160 Euro. Das freut nicht nur die Gastgeber, sondern auch die Gäste, schließlich finden sich dort viele Grünanlagen, die nach einem Wiesnausflug zu einem kleinen Spaziergang einladen. Für 160 Euro lässt sich der Eintritt für die Traditionsinstitution "Teufelsrad" auf dem Oktoberfest in Höhe von drei Euro plus eine Ochsenfetzensemmel, die auf der Wiesn einfach Pflicht ist, jeden Oktoberfesttag erstehen.

Glockenbachviertel

Eine Wohnung im Münchner Glockenbachviertel, das fußläufig von der Theresienwiese zu erreichen ist, gehört zu den beliebtesten Bleiben bei Nutzern von Home Sharing. Wer die eigenen vier Wände mit etwa 50 bis 70 Quadratmetern während des Oktoberfests vermieten möchte und es dann ein bisschen luxuriöser mag, erzielt im Schnitt einen Preis von etwa 280 Euro pro Nacht und für den gesamten Zeitraum des Oktoberfests 4.480 Euro – das reicht genau für die edelste Flasche Champagner, die das Kuffler Weinzelt zu bieten hat: 15 Liter Nebukadnezar für 4.400 Euro.

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