Kuriose Maklergeschichten

Frau spürt bei Wohnungsbesichtigung negative Schwingungen - und greift zu drastischem Mittel

Eine Wohnungsbesichtigung kann hin und wieder von Aberglauben und Geistergeschichten gespickt sein (Symbolfoto).
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Eine Wohnungsbesichtigung kann hin und wieder von Aberglauben und Geistergeschichten gespickt sein (Symbolfoto).

Wohnungsbesichtigungen können ziemlich aufregend sein - besonders, wenn die Suchenden abergläubisch sind. Eine Frau nahm zum Beispiel negative Schwingungen wahr.

Die Thomasnacht vom 20. auf den 21. Dezember ist die längste Nacht des Jahres. Ursprünglich ist die Nacht dem ungläubigen Thomas gewidmet, der nicht an die Auferstehung Christi glaubte. Aufgrund seiner langen Zweifel wurde ihm die längste Nacht des Jahres gewidmet.

Die Thomasnacht ist seitdem mit vielen Bräuchen und Aberglauben verbunden. Auch heute noch spielt Aberglaube eine große Rolle und beeinflusst das tägliche Leben vieler Menschen. Selbst Immobilienentscheidungen werden unter abergläubischen Aspekten getroffen. Auch Makler werden hin und wieder mit abergläubischen Kunden konfrontiert.

Freitag, der 13te: Frau spürt seltsame Schwingungen - und stellt kuriose Forderung

Deshalb haben die Makler des Immobiliendienstleisters McMakler vier kurze Geschichten zusammengefasst, um einen Einblick in einen manchmal bizarren Arbeitsalltag zu geben.

Wie diese hier zum Beispiel: Versehentlich hatte ein Münchner Makler mit seiner abergläubischen Kaufinteressentin einen Besichtigungstermin an einem Freitag, den 13ten vereinbart. Trotz einiger Zweifel hatte sie sich im letzten Moment überwunden den Termin wahrzunehmen. Allerdings kam zum Freitag den 13ten noch die Hausnummer 13, was die Frau von Anfang an verunsicherte.

Während der Besichtigung spürte sie dann eindeutig negative Schwingungen in der Wohnung und war felsenfest der Meinung, dass die Wohnung verflucht sei und ein Geist darin wohne. Der Makler beruhigte die Kundin, aber der Termin musste abgebrochen werden. Ein Verkauf würde nur stattfinden, wenn ein Medium gerufen würde, um den Geist zu vertreiben.

Der Makler erfüllte der Dame den Wunsch, auch weil es sich um eine sehr hochwertige Eigentumswohnung handelte und er gern zum Abschluss kommen wollte. Nach erfolgreicher Austreibung des Geistes war die Kundin zufrieden und kaufte die Wohnung.

Wer hätte es gedacht: Die Furcht vor der Zahl 13 ist besonders in westlichen Ländern stark verbreitet und wird als Triskaidekaphobie bezeichnet.

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Mann in Panik - weil Haus verflucht ist?

In Düsseldorf zeigte ein Makler einem jungen Mann ein teilmöbliertes Einfamilienhaus. Er zeigte dem Kaufinteressenten zuerst den großen Garten. Der Kunde war begeistert – bis ein Rabe an ihnen vorbei flog und sich aufs Hausdach setzte.

Der Mann fing blitzartig an dreimal auszuspucken – sehr zum Verwundern des Maklers. Ein schwarzer Rabe auf dem Dach sei ein Zeichen dafür, dass jemand in naher Zukunft krank wird. Um das zu verhindern, müsse man dreimal ausspucken.

Als sie das Haus betraten, führte er den Kaufinteressenten durch die teilweise noch möblierten Räume. Der Verkauf schien so gut wie abgemacht, doch ein offenes Fenster und ein starker Windzug machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Der Spiegel im Schlafzimmer hing nicht fest genug an der Wand, fiel auf den Boden und zerbrach. Das bedeute nicht nur sieben Jahre Pech, sondern auch, dass böse Geister im Haus ihr Unwesen treiben.

Der abergläubische Mann verabschiedete sich vom Makler. Ein Verkauf kam nicht zustande.

Ebenfalls gruselig ist diese Geschichte: Frau überwacht Haustür mit Kamera - plötzlich erblickt sie sonderbare Erscheinung.

Paar auf der Suche nach einer Wohnung - mit "speziellem" Wunsch

Liebe kann so schön sein – aber auch anstrengend. Vor allem die Suche nach einer gemeinsamen Eigentumswohnung ist für Paare oft sehr emotional. Die Aufregung ist groß, die Erwartungen noch größer. Also was tun, wenn das junge Paar zudem abergläubisch ist und seine Wohnungssuche darauf ausgerichtet hat?

Auch die schönste Wohnung ist nicht die Richtige, wenn schon die Hausnummer Unglück verspricht. So durfte ein Berliner Immobilienexperte nur Eigentumswohnungen mit der Hausnummer fünf anbieten. Die Fünf, so wurde er von den beiden aufgeklärt, gilt als Zahl der Liebe, weil sich die weibliche Zwei und männliche Drei vereinen und sie unteilbar ist. Außerdem werden mit dieser Zahl Eigenschaften wie Verantwortungsgefühl, Wärme und Heilung in Verbindung gebracht.

Nach einer nicht so einfachen Suche ist es dem Makler jedoch gelungen ein passendes Kaufobjekt mit der Hausnummer fünf für das verliebte Paar zu finden.

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Wohnungskauf droht zu scheitern - wegen eines Vierbeiners

In Hamburg erlebte ein Makler eine wirklich kuriose Geschichte, die sich aber genauso zugetragen hat. Der Makler führte die Interessentin zunächst durchs Haus und vermittelte alle wichtigen Informationen zum Objekt.

Anfangs gefiel das Haus der Frau sehr, bis die beiden in den anliegenden Garten kamen und eine schwarze Katze den Weg von links nach rechts kreuzte. Die Kaufinteressentin reagierte regelrecht panisch auf die Situation und ließ sich nicht beruhigen. Dies sei ein schlechtes Omen und würde sie vor diesem Haus warnen. Katzen galten schon im 13. Jahrhundert als echte Unglücksbringer und böse Wesen.

Die Katze, erschrocken von der regen Diskussion, suchte schnell das Weite und lief zurück, indem sie diesmal den Weg von rechts nach links kreuzte. Plötzlich erhellte sich die Stimmung der Dame und sie beruhigte sich zusehends. Sie entschied sich dann unerwartet schnell für den Hauskauf, da dies ein Zeichen des Glücks sei, wenn eine schwarze Katze von rechts nach links laufe.

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