Sportlich bleiben auch bei Eis und Schnee

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Die kalte Jahreszeit ist da und lädt wie immer kaum zu sportlichen Aktivitäten ein. Nicht nur die Joggingrunde im Park macht bei Eis und Schnee weniger Spaß.

Auch der Gang zum Fitnessstudio erscheint vielen angesichts von Dunkelheit und Kälte weniger attraktiv. Dabei gibt es gute Gründe, ganzjährig aktiv zu sein. 

Kälte ist kein Hinderungsgrund – Glätte schon

Kälte an sich ist nichts Schlechtes – sie wird sogar zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Deshalb spricht grundsätzlich nichts gegen Sport in der kalten Jahreszeit. Joggen im Park ist ebenso möglich wie eine Runde Tennis und diverse andere Outdooraktivitäten.

Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten Sportler jedoch beachten, dass ihr Körper möglicherweise etwas anders reagiert als im Sommer. Sportliche Anstrengung bei Kälte ist für den menschlichen Organismus anstrengender als Sport bei Hitze, auch wenn Letzteres den Schweiß deutlich stärker auf die Stirn treibt.

Bei extrem kalten Temperaturen unter -10° sollten längere sportliche Aktivitäten im Freien deshalb vermieden werden. Dies gilt auch, wenn Begleiterscheinungen der Kälte die Verletzungsgefahr erhöhen. Insbesondere Joggen auf vereisten Strecken schadet der Gesundheit eher als einen Nutzen zu bringen.

Wer den inneren Schweinhund nicht zu überwinden vermag und sich der Kälte nicht stellen will, kann sich in einem Fitnessstudio anmelden. Soll dieses tatsächlich nur für den Winter genutzt werden, empfiehlt sich ein Angebot mit kurzem Vertrag. Der Monatspreis fällt dann wahrscheinlich höher aus. Wird das Studio jedoch in den Sommermonaten ohnehin nicht mehr genutzt, ist ein längerfristiger Vertrag kaum sinnvoll.

Auch in Gedanken sportlich bleiben hilft

Der Winter hat gerade erst begonnen und dauert womöglich noch längere Zeit an – vielleicht droht uns nach dem Supersommer sogar ein neuer Jahrhundertwinter. Wer für eine längere Zeit inaktiv ist, riskiert nicht nur physische Verluste. Gerade Menschen, für die Sport stets ein Stück weit Überwindung bedeutet, laufen Gefahr, im Sommer erworbene Disziplin wieder zu verlieren.

Neben sportlicher Betätigung auch in der kalten Jahreszeit hilft gegen die Gefahr der mentalen Distanz auch gedankliche Nähe zu sportlichen Aktivitäten. Die Bundesliga startet bereits Ende Januar wieder: Grund genug, auch selbst aktiv zu sein. Wer das nicht schafft, sollte zumindest häufig an Sport denken, um das schlechte Gewissen wachzuhalten.

Kältemuffel sollten sich selbst belohnen, wenn sportliche Aktivität vollbracht wurde. Auf eine allzu üppige Mahlzeit oder ein Trinkgelage sollte dabei jedoch verzichtet werden. Besser sind Belohnungen, die weder auf den Hüften enden noch die Leber belasten. So könnte zum Beispiel bei einem seriösen Buchmacher ein Wettkonto eröffnet werden, über das auf die ersten Spiele der Bundesliga Rückrunde getippt wird. Der eigene Einsatz hält sich dabei in Grenzen: Neukunden spielen mit einem sogenannten Bonus ohne Einzahlung und belohnen sich gewissermaßen auf Kosten des Buchmachers.

Wer den ganzen Winter aussetzt, wird es bereuen

Klar ist: Wer sich den gesamten Winter über nicht aufraffen kann, wird es im Frühjahr bereuen. Wer zu Übergewicht neigt, wird in den kalten Monaten an Gewicht zulegen. Auch Fitness, Koordination und Schnellkraft bauen im Verlauf mehrerer Monate deutlich ab. Sind die ersten Sonnenstrahlen, ist der Muskelabbau für jedermann zu sehen.

Schon nach rund sieben Tagen ohne sportliche Aktivität beginnen die ersten biochemischen Prozesse des Muskelabbaus. Wer von April bis November trainiert hat und dann aussetzt, verliert bis zum Frühling im März alles, was im Vorjahr erreicht wurde. Wer sich Jahr für Jahr so verhält, macht das eigentlich nützliche Training ganz unnötig zu einer Sisyphusarbeit. Zudem besteht für Sommersportler stets das Risiko, einen totalen Fitnessverlust zu erleiden. Kann aufgrund einer Erkrankung, einer längeren Geschäftsreise etc. auch in der warmen Jahreszeit kein Sport gemacht werden, summiert sich die sportfreie Zeit leicht auf 18 Monate und damit viel zu lange, um Kraft- oder Konditionsreserven auch nur auf einem Minimum zu erhalten. Um den sprichwörtlichen inneren Schweinhund zu überwinden, sollten für Winterbequemlichkeit anfällige Sportler so schnell wie möglich nach Beginn der kalten Jahreszeit wieder aktiv werden bzw. die Aktivität gar nicht erst einstellen. Der Grund dafür ist ein psychologischer Effekt. Wer in den Sommermonaten etwas Sportliches erreicht hat, will dieses nicht wieder verlieren. Dieser Wille steht dem inneren Schweinhund entgegen. Ist das Erreichte erst einmal zu wesentlichen Teilen verloren, wird dieser Verlust irgendwann akzeptiert und die Gegenkraft zur eigenen Faulheit erlischt.

Die vielen positiven gesundheitlichen Aspekte regelmäßiger sportlicher Betätigung verblassen, wenn nur in den Sommermonaten Sport getrieben wird. Wer regelmäßig Sport treibt, kann sich statistisch über einen geringeren Blutdruck, ein geringeres Risiko für Diabetes, ein gesünderes Körpergewicht, weniger Gelenkbeschwerden und ein besseres Herzkreislaufsystem freuen. Grund genug, es dem Winter zu zeigen!

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