Eskalation auf der Reise

Massenbesäufnis von 1.300 Männern verwandelt Kreuzfahrt in Albtraum

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Eine Reisegruppe sorgte an Bord einer Kreuzfahrt für zahlreiche Beschwerden der anderen Gäste.

Für zahlreiche Familien wurde eine Kreuzfahrt zum Albtraum, nachdem sich über 1.000 Männer einer Tabakfirma an Bord über mehrere Tage hinweg besoffen und daneben benahmen.

Für Gäste einer Kreuzfahrt der Royal Caribbean International wurde die Reise zum verstörenden Erlebnis. Am Ende musste die Reederei zahlreichen Passagieren ihr Geld zurückerstatten. Was war passiert?

1.300 Männer auf Kreuzfahrtschiff eskaliert

Während einer Kreuzfahrt auf der Voyager of the Seas waren 1.300 Männer einer indischen Tabakfirma an Bord, die es so richtig krachen ließen: Laut dem Portal 9News betranken sie sich und nahmen große Teile des Schiffes für ihre Feierorgien ein.

Dabei sollen die feierwütigen Männer Burlesque-Tänzerinnen und spärlich bekleidete Frauen, die als Playboy-Bunnys verkleidet waren, an Bord geholt haben. Familien, die eigentlich eine entspannte Kreuzfahrt verbringen wollten, hätten sich in ihre Kreuzfahrt-Kabinen zurückgezogen, wie es heißt, da an eine entspannte Reise nicht mehr zu denken gewesen sei.

Die Mitarbeiter der Tabakfirma machten mehr als ein Drittel der Gäste an Bord des Kreuzfahrtschiffes aus, das Platz für rund 3.000 Personen bietet. Das sei auch der Grund gewesen, dass das Buffet für viele der Gäste gesperrt blieb, da sich die Männer darüber hermachten.

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Laut Berichten sei dies nicht das erste Mal gewesen, dass eine Kreuzfahrt der Royal Caribbean ausartete. Nach diesem aktuellen Vorfall habe die Reederei Untersuchungen eingeleitet, dass sich derartige Exzesse nicht mehr wiederholen würden.

"Während der Drei-Nächte-Fahrt am 6. September verursachte eine Gruppe an Bord Beschwerden bei einigen unserer Gäste. Wir wurden schnell darauf aufmerksam gemacht und lieferten ihnen eine zufriedenstellende Lösung", sagte Susan Bonner, Managing Director von Royal Caribbean Australia und New Zealand, gegenüber 9News. Weiter hieß es in dem Statement: "Wir legen größten Wert auf die Sicherheit unserer Gäste und unserer Crew und prüfen derzeit alle Rückmeldungen von Gästen zu diesem Vorfall, um sicherzustellen, dass dies nicht erneut passiert."

Die Familien hätten mittlerweile eine volle Rückerstattung für ihre Reise bekommen.

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sca

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