Sicher ist sicher

Darum sollten Sie Ihren Koffer nach dem Urlaub in der Badewanne auspacken

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Packen Sie Ihren Koffer nach dem nächsten Urlaub in der Badewanne aus - sicher ist sicher.

Wer nach dem Urlaub und nach einer längeren Heimreise endlich zuhause ankommt, will schnell auspacken, damit das direkt erledigt ist. Doch hier sollten Sie vorsichtig sein.

Allein der Gedanken verursacht einen kalten Schauer: Bettwanzen. Und die sind schnell einmal aus dem Urlaub mit nach Hause gebracht. 

Bettwanzen: Unliebsame Mitbringsel

Denn die Tiere finden sich inzwischen in vielen Hotels - und damit unweigerlich auch nach dem Urlaub zu Hause. Man kann sich kaum davor schützen. Bettwanzen werden im Gepäck mit nach Hause gebracht.

Mittel gegen Bettwanzen: Koffer in der Badewanne auspacken

Daher rät das Umweltbundesamt, bei Verdacht auf einen Befall Koffer und Taschen nach der Reisen der Badewanne auszupacken. Die Tiere lassen sich darin besser erkennen.

Wer schon sicher weiß, dass er Bettwanzen in seiner Unterkunft hatte und sie daher mit nach Hause bringt, kann das Gepäck auch vor dem Auspacken noch von einem Schädlingsbekämpfer begasen lassen.

Lesen Sie hier: Warum Sie Ihren Koffer im Hotel nie auf den Boden stellen sollten.

Es gibt keinen wirklichen Schutz vor Bettwanzen

In Deutschland sind Bettwanzen eigentlich nahezu ausgerottet, allerdings breiten sie sich aktuell wieder verstärkt aus, berichtet das Umweltbundesamt. Es rät zur Bekämpfung durch Fachleute, wofür man durchaus mehrere Wochen einkalkulieren muss.

Schützen vor einem Befall kann man sich nicht, erläutert der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband (DSV). Man könne aber das Hotel oder Apartment zu Urlaubsbeginn gut absuchen und notfalls auf eine andere Unterkunft bestehen. Allerdings: In großen Wohnanlagen können sich Bettwanzen leicht verbreiten.

Bettwanzen entdeckt man laut Umweltbundesamt zum Beispiel im Bett und in oder hinter anderen Möbeln sowie Bilderrahmen, Lichtschaltern, Tapeten und Fußleisten. Sie verstecken sich gerne dort und hinterlassen schwarze Punkte - ihren Kot.

Hinweise auf Bettwanzen findet man auch an sich selbst: Es bilden sich stark juckende Pusteln, Blasen oder Quaddeln durch die Stiche der Tiere. Aber: Nicht jeder reagiert so, bei manchen Menschen entwickeln sich gar keine Anzeichen.

Video: Bettwanzen - Der Kampf gegen die Schädlinge

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Bettwanzen lästig, aber nicht gefährlich

Die Bettwanze ist ein Blutsauger, sein Hauptwirt ist der Mensch. Das Insekt ist sehr widerstandsfähig und hat eine Lebenserwartung von sechs Monaten. Es ist aber nicht gefährlich: Das Risiko, dass die Insekten Krankheitserreger übertragen, ist äußerst gering. Der Befall hat auch nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, wie das Umweltbundesamt betont.

Die Tiere sind laut DSV vier bis sechs Millimeter lang und rostrot bis dunkelbraun, wobei die Beine und Antennen eher gelblich aussehen. Die Wanzen sind flach, daher nennt man sie auch Tapetenflunder. Sie können nicht fliegen.

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dpa/tmn

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