Tipps und Hilfen

Studenten in der Coronakrise: Nebenjobs und Bafög-Tipps

Der Job ist weg, und die Eltern können einen nicht wie gewohnt unterstützen? Tipps für Studenten mit und ohne Nebenjob.

Ob im Kino, im Café oder in einer Bar: Viele typische Studentenjobs sind in der Corona-Krise nicht mehr möglich. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) rät Studierenden, die aktuell finanzielle Schwierigkeiten haben, dazu drei Optionen zu prüfen.

Bafög-Aktualisierungsantrag stellen: Können die Eltern wegen eines Jobverlusts* oder wegen Kurzarbeit* aktuell weniger oder keinen Elternunterhalt mehr leisten, sollten Betroffene einen Bafög-Aktualisierungsantrag stellen. Zur Berechnung des Bafög-Satzes  wird dann das niedrigere Einkommen der Eltern  herangezogen - und nicht mehr das des vorletzten Kalenderjahrs. Dies steigert laut DSW deutlich die Chancen, mehr Bafög zu bekommen. Alle Infos zum Bafög-Aktualisierungsantrag können Studenten auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung abrufen.

Bafög neu beantragen: Wer bislang gar kein Bafög erhalten hat, kann nun prüfen, ob die Förderung eine Alternative zum bisherigen Nebenjob ist. Dies lohne sich zum Beispiel für diejenigen, die bisher lieber gejobbt haben, als eine vermeintlich geringe Bafög-Förderung abzurufen.

Neuen Nebenjob suchen: Zwar fallen derzeit viele Beschäftigungsmöglichkeiten für Studierende flach - anderswo sind sie aber gefragt. So suchen zum Beispiel der Einzelhandel, die Landwirtschaft oder das Gesundheitswesen aktuell Studierende, die bereit sind, mitzuhelfen. Gerade in diesen Branchen lohnt es sich nun, die einschlägigen Online-Jobbörsen zu konsultieren, rät das Studentenwerk.

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Neue Nebenjobs in vielen Branchen

Neu ist zudem das Online-Portal Landwirtschaft - auch hier werden derzeit verstärktArbeitskräfte gesucht. Studierende aus den Bereichen Medizin und Pharmazie  im höheren Semester werden von Bund und Ländern aufgerufen, ihr Knowhow einzubringen. Adressen und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte auf aerzteblatt.de.

Zuletzt hatte auch das Robert Koch Institut (RKI) 500 Studierende gesucht, die im nächsten Semester als "Containment Scouts" vom Home Office aus tätig werden sollen. Mehr als 10.000 Bewerbungen seien über das Wochenende eingegangen, berichtet das RKI auf seiner Homepage, das dazu allerdings derzeit (Stand: 23. März) keine Bewerbungen mehr annimmt.

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ahu/dpa

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