Unglaubliches Medien-Echo

Student läuft 32 Kilometer zur Arbeit - und ahnt nicht, was er damit auslöst

Ein Student läuft 32 Kilometer zu Fuß zur Arbeit, weil er am ersten Tag nicht zu spät kommen will. Noch ahnt er nicht, welche Wellen dies schlagen würde.

Walter Carr (20) aus Homewood, Alabama (USA), hatte gerade einen neuen Job bei einem Umzugsunternehmen ergattert, als sein Auto kaputt ging. Ausgerechnet am Vorabend seines ersten Arbeitstages! Doch der Student wollte keinen schlechten Eindruck machen und keiner seiner Freunde hatte Zeit, ihn zu fahren. Also fasste er den Entschluss, zu Fuß zu gehen - 20 Meilen (32 Kilometer). 

Student läuft zu Fuß zur Arbeit und wird von Polizei aufgegabelt

Um rechtzeitig bei einer Kundin anzukommen, bei der seine Firma den Umzug organisierte, stellte er sich seinen Wecker auf Mitternacht - schließlich würde der Fußweg geschlagene sieben Stunden dauern. Gesagt, getan. Walter schmiss sich in eine Jogginghose und machte sich auf den weiten Weg. 

Nach etwa vier Stunden gabelte ihn dann die Polizei auf und frage ihn, wo er denn hin wolle. Sie kauften ihm ein Frühstück und brachten ihn schließlich zur Kundin seiner Firma "Bellhops", Jenny Hayden Lamey. Diese und die Polizeibeamten zeigten sich mächtig beeindruckt von Walters Arbeitsweg. 

Kundin zeigt sich beeindruckt und macht Geschichte über Facebook bekannt

Lamey bot ihm an, sich erst einmal auszuruhen, doch er wollte gleich loslegen. Als seine Kollegen eintrafen und Carr mit ihnen Möbel schleppte, soll er mit keinem Wort erwähnt haben, dass er den ganzen Weg zu Fuß gelaufen war. Erst als Lamey ihn dazu aufforderte, sagte er lediglich "Ich bin gelaufen". Der bescheidene, junge Mann wollte einfach nur seinen Job machen und rückte erst nach und nach mit der Sprache heraus, wie lange der Weg wirklich war.

Als die begeisterte Kundin diese Geschichte auf Facebook veröffentlichte, wurde die Geschichte schnell in ganz Amerika bekannt. Verschiedene Medien berichteten über diesen beeindruckenden Fall. Dem Nachrichtensender USA Today sagte Carr schließlich: "I ch war noch nie ein Mensch, der aufgibt. Das habe ich so noch nie gemacht. Ich kann nur geschlagen werden, wenn ich es selbst zulasse, geschlagen zu werden", so der Junge laut ladbible.com

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Kundin startet Crowdfunding-Aktion - und Chef macht ihm unglaubliches Geschenk

Lamey startete sogar eine Crowdfunding-Aktion für den netten jungen Studenten, damit er sich ein neues Auto kaufen kann. Doch es kam noch besser: Als sein Chef von seinem unbändigen Einsatz erfuhr, war er so gerührt, dass er seinem neuen Mitarbeiter s ein eigenes Auto schenkte, einen Ford Escape. "Es schien mir,  dass er das Auto viel besser gebrauchen könnte", meinte CEO Luke Marklin laut LADBible. "Er ist der Wahnsinn. Er ist unser Vorbild."

Und auch Walter übermannt der ganze Trubel um seine Geschichte. "Ich kann's nicht glauben. Ich hätte nicht gedacht, dass ein 20-Meilen-Spaziergang irgendjemanden irgendetwas bedeuten würde", meint Carr fassungslos im Interview mit USA Today. "Ich bin wirklich dankbar dafür, für das Auto, für alles."

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Von Andrea Stettner

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