Hilfestellungen

Karriere-Experte rät: So gehen Sie im Beruf gestärkt aus der Corona-Krise

Wie mit der Krise umgehen? Auch im Büro ist das ein Gesprächsthema.
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Wie mit der Krise umgehen? Auch im Büro ist das ein Gesprächsthema.

Die Corona-Krise trifft viele Beschäftigte und ihre Firmen. Wie können Mitarbeiter auf eine solche Krisen- und Stresssituation im Beruf reagieren?

  • Die Corona-Krise trifft viele Beschäftigte hart.
  • Wie kann man mit einer solchen Krise im Beruf umgehen?
  • Ein Karriere-Experte nennt Hilfestellungen für Mitarbeiter und ihre Unternehmen.

Karriere-Experte: So kommen Sie gestärkt aus der Krise

Die Corona-Krise* macht vielen Beschäftigten und Firmen schwer zu schaffen. Wie können Unternehmen und Mitarbeiter mit einer solchen Krisen- und Stresssituation umgehen? Peter Kraushaar von comteamgroup erklärt, warum eine Krise auch eine Chance sein kann, um daraus zu lernen. Der Karriere-Experte benennt dabei einige Hilfestellungen, wie es Mitarbeitern gelingen kann, die Resilienz, also die innere Widerstandskraft in der Krise zu stärken.

Resilienz sei jetzt besonders wichtig, sagt der Karriere-Experte. Denn die aktuelle Situation mit dem Coronavirus* bleibe weiter "ungewiss, dynamisch und komplex", da Corona Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft habe: Gesundheit, Arbeitsplatz, Finanzen und Soziales. Seine Empfehlungen an Unternehmen und Mitarbeiter, um "resilient bei der Arbeit" zu werden:

  • Akzeptieren Sie die Realität.
  • Handeln Sie lösungsorientiert.
  • Gestalten Sie Ihre Zukunft.
  • Seien Sie optimistisch.
  • Seien Sie gut vernetzt.
  • Übernehmen Sie Verantwortung.

Lesen Sie zudem: Experte verrät: So sollten sich Führungskräfte in der Corona-Ausnahmesituation verhalten

Resilienz stärken - ein Experte gibt Hilfestellungen für den Job

Auch ein paar Übungen, wie Mitarbeiter Resilienz trainieren können, verrät Peter Kraushaar:

  • "Eisberg"- Überzeugungen - also Themen, die unausgesprochen im Raum stehen - sollten Mitarbeiter "ansprechen und anpacken" - damit sie nicht in dieselben "Denk-Fallen" treten.
  •  Anstelle von "Wenn-Dann-Denken" sollten sie besser lösungsorientiert denken.
  • Statt "Ich muss"-Formulierungen sollten sie besser "Ich will und ich erlaube mir"-Botschaften senden.

Aber auch Menschen, die besonders empathisch sind und Beziehungen gut aufbauen und pflegen können, verfügen über resiliente Eigenschaften, wie Kraushaar betont.

Lesen Sie hier: Zurück ins Büro nach der Corona-Krise: Wie Führungskräfte ihr Team nun vorbereiten

Coronakrise: Soziale Kompetenz und Kommunikation für Unternehmen wichtig

Unternehmen bräuchten Führungskräfte mit diesen Kompetenzen, sagt der Experte:

  • Soziale Kompetenz, um Mitarbeitern die Situation verständlich darzustellen sowie Sinn und Orientierung zu geben.
  • Komplexitäts-Kompetenz, um die Vielzahl an Aufgaben zu erledigen und die unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen der "Stakeholder" und Mitarbeiter zu berücksichtigen.
  • Kommunikations- und Netzwerk-Kompetenz zur Sicherung der Identität und des "Wir-Gefühls" im Unternehmen.

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ahu

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