Knobelei der Woche

Zug-Rätsel für Zweitklässler lässt Eltern verzweifeln

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Dieses Rätsel für Zweitklässler ist selbst vielen Eltern zu schwer.

In der zweiten Klasse sollten Mathe-Aufgaben doch eigentlich ganz leicht sein. Doch bei diesem Rätsel kamen selbst die Eltern ins Grübeln. Kennen Sie die richtige Antwort?

Mathe war noch nie Ihr Lieblingsfach? Kein Problem, denn unsere heutige Kopfnuss wurde einst als Aufgabe für Zweitklässler entwickelt. Das sollte doch eigentlich zu schaffen sein, oder? 

Zug-Rätsel bringt Eltern um den Verstand

Weit gefehlt! Denn diese Aufgabe löste vor einiger Zeit einen Sturm der Entrüstung unter Eltern in England aus. Wie der Telegraph damals berichtete, postete eine Mutter diese Aufgabe auf Twitter. Dazu schrieb sie: "Wenn ihr denkt, die Antwort ist 65, liegt ihr falsch." 

Dann startete eine lange Diskussion über das richtige Ergebnis, zu dem es viele unterschiedliche Vorschläge gab. In einer Sache waren sich jedoch die meisten einig - dass diese Aufgabe für Kinder der zweiten Klasse doch viel zu schwierig sei. Kommen Sie vielleicht auf die richtige Lösung?

Knacken Sie das Rätsel?

"In einem Zug befinden sich mehrere Menschen.
19 Menschen steigen an der ersten Station aus.
17 steigen ein.
Jetzt befinden sich 63 Menschen in dem Zug.
Wie viele Menschen sitzen von Anfang an im Zug?"

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Die Lösung:

Ist doch ganz leicht, oder? 63 Menschen sitzen am Ende im Zug, 19 steigen aus, 17 ein. Zwei Menschen sind mehr aus- als zugestiegen, macht also 65 Passagiere, die anfangs im Zug waren. 

Nein, ganz so einfach ist es nicht. Tatsächlich lautet die richte Antwort laut Lösungsheft des Lehrers 46. Denn die Frage zielt darauf ab, wie viele der ursprünglichen Passagiere jetzt noch im Zug sitzen. Deshalb muss man die die zugestiegenen 17 Passagiere wieder von den 63 abziehen - und kommt so auf 46, die seit Beginn der Zugfahrt im Zug sitzen. 

Um auf die richtige Lösung zu kommen, muss man also die Fragestellung erst einmal richtig interpretieren. Ob das Zweitklässler aber unbedingt verstehen müssen, ist eine andere Frage.

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Von Andrea Stettner

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