Von Studie bestätigt

Schon wieder eine Jobabsage? Dann nutzen Sie ab sofort diesen einen Trick

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Wer die Jobzusage will, sollte sich ins Gespräch aktiv einbringen.

Wer kennt das nicht? Eigentlich dachte man, das Vorstellungsgespräch verlief einwandfrei - doch wenig später erhalten Sie eine Absage. Oft steht und fällt alles mit nur einer Sache.

Fast jedem Jobsuchenden, der sich auf eine Stelle bewirbt, ist es schon mal passiert: Da hat man sein Bestes im Bewerbungsgespräch gegeben, war schlagfertig, diplomatisch und charmant - am Ende geht man schließlich mit einem guten Gefühl nach Hause und glaubt, den Job schon so gut wie in der Tasche zu haben. Doch nur kurze Zeit später folgt die Absage - oftmals garniert mit einer nichtssagenden Begründung.

Emotional intelligente Menschen interessieren für ihr Gegenüber - auch im Bewerbungsgespräch

Der ein oder andere zermartert sich dann das Gehirn, geht das Gespräch immer wieder in Gedanken durch, um den Fehler bzw. die falsche Antwort zu finden, die einem in der Verhandlung wohl alles vermasselt hat. Doch meist zerrt diese zermürbende Selbstanalyse nur an den Nerven - schließlich werden Sie niemals hundertprozentig herausfinden können, woran es am Ende lag.

Hören Sie auf, sich länger selbst in Frage zu stellen, raten daher Alison Wood Brookes und Leslie K. John von der Harvard Business School. Sie haben dagegen einen anderen Tipp, der ungewöhnlich scheinen mag, aber sehr effektiv sein soll: Stellen Sie im Vorstellungsgespräch mehr Fragen an Ihr Gegenüber. Das Prinzip dahinter ist ganz simpel: Generell zeichnet sich ein gutes und befriedigendes Gespräch dadurch aus, dass man interessiert am Anderen ist, nachhakt und beide Parteien gleichermaßen zu Wort kommen können.

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Das gilt auch für das Bewerberinterview. Anstatt also nur den Personaler reden und Fragen stellen zu lassen, drehen Sie ab sofort "den Spieß um" und erkundigen sich ebenfalls genauer über die Arbeit, den Konzern usw. Das wird Ihnen dabei helfen, einen emotionalen Draht zum Interviewer aufzubauen. Infolgedessen ist es für diesen viel leichter, Sie kennenzulernen - und auch zu mögen.

Studie enthüllt: Wer aktiv zuhört, gewinnt schneller Sympathie - und den Job?

Das haben die Harvard-Wissenschaftler nun in einer Studie bestätigt. Dazu untersuchten sie Tausende von Gesprächen zwischen Menschen, die sich zum ersten Mal trafen (zum Beispiel Online-Dating). Dabei fanden sie heraus, dass diejenigen, die besonders viele Fragen stellten (mehr als neun in 15 Minuten), sympathischer auf ihr Gegenüber wirkten als jene, die sich kaum für die andere Person interessierten. Zudem soll das aktive Zuhören dafür gesorgt haben, dass beide Parteien aufgeschlossener und offener reagierten.

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Daher fassen die Forscher zusammen, dass es beim ersten Kennenlernen wichtiger sei, mehr Fragen zu stellen, als zu beantworten. Umgemünzt auf das Bewerbungsgespräch, kann es besonders förderlich sein, Dinge oder Prozesse im Unternehmen zu hinterfragen bzw. offen zu diskutieren. Allerdings macht auch hier die Dosis das Gift - schließlich wollen Sie dem Interviewer auch nicht auf die Nerven gehen.

Daher sollten Sie laut John und Wood nicht mehr als vierzehn Fragen im Gespräch stellen - und diese auch bewusst wählen und nicht irgendetwas daherplappern. Ansonsten hinterlässt dies ebenfalls keinen guten Eindruck bei Ihrem Gegenüber.

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jp

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

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