Klischeebehaftet

Hochgestellter Kragen und umgehängter Pulli: Lässt sich an der Kleidung wirklich der Studiengang erraten?

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Kleider machen Leute, aber kann man daran auch den Studiengang erkennen?

BWLer tragen nur Polohemd, Juristen hängen sich den Pullover um die Schulter. Klischees über Studenten gibt es viele, aber lässt sich am Kleidungsstil wirklich das Studienfach ablesen?

An deutschen Universitäten geht es hoch her. Immer mehr Schüler wollen lieber studieren, als ins Handwerk zu gehen. Und über die Campusse der Hochschulen schieben sich die Massen. Einen Überblick zu behalten, wird daher immer schwieriger.

Wie gut, dass es Klischees gibt. Denn vielen Studenten sieht man schon an, was sie studieren, so die gängige Meinung. Doch lässt sich am Kleidungsstil wirklich erkennen, welchem Studiengang man angehört? Wir stellen Ihnen fünf klischeehafte Kleidungsstile vor.

Immer schick: der Jura-Student

Segelschuhe, Baumwollhose und Hemd: Klar, wer sich so kleidet studiert Jura. Wenn man einen Pullover trägt, dann nur lässig über den Schultern und bitte nur Markenklamotten. Aber auch nur, wenn es mal lässiger sein darf. Normalerweise gehts im Anzug zu Vorlesung. Die weiblichen Studenten tragen Perlenohrringe und Bluse. Auf jeden Fall gilt: elegant und schick.

Gepflegtes Erscheinungsbild: der BWLer

Dem Jura-Studenten nicht ganz unähnlich ist der Student der Betriebswirtschaft. Statt umgehängten Pulli gehört der hochgestellte Kragen des Polohemds zu seinem Markenzeichen. Aber am besten nicht zu flippige Farben. Ein dezentes rosa oder ein gedecktes blau ist völlig ausreichend.

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Hauptsache auffallen: der Kunststudent

Im krassen Kontrast zum Jura- und BWL-Studenten ist der Kunststudent. Kleidung ist für ihn Ausdruck seiner Kreativität – es muss bunt und ausgefallen sein, bloß kein langweiliger Einheitsbrei. Auch sehr beliebt: den Kleiderschrank der Großeltern plündern oder Shopping auf dem Flohmarkt; denn Retro ist modern.

Bodenständig und nerdig: der Informatiker

Superhelden, Comicfiguren oder witzige Sprüche: Auf den T-Shirts der Informatik-Studenten geht es bunt und lustig zu. Klar tragen alle auch eine Brille und Frauen gibt es kaum zu sehen und wenn, dann kleiden sie sich wie ihre männlichen Kommilitonen.

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Allzeit bereit: der Sportstudent

Hoddie, Jogginghose und Laufschuhe: Der Sportstudent ist immer gekleidet, als würde er jederzeit sportliche Höchstleistung bringen müssen. Die Frauen im Studiengang tragen keinen Schmuck und die Haare gibt es nur im Zopf zusammengebunden.

Nur Klischees und Vorurteile

Sie sehen, die Klischees über Studenten und ihren Kleidungsstil sind vielfältig. Aber es sind eben nur Klischees. In den meisten Fällen lässt sich an den Klamotten nicht erkennen, was man studiert. In einem Blogbeitrag ist die Website Studenten-PKV den Vorurteilen auf den Grund gegangen, und hat die meisten entkräftet.

Klar begegnet einem auf dem Campus der klischeehafte Jura-Student im Anzug, der BWLer im rosa Polohemd mit hochgestellten Kragen oder der nerdige Informatiker. Aber im Großen und Ganzen laufen Studenten so rum, wie sie wollen und im Studium freundet man sich meist mit Gleichgesinnten an und entwickelt mehr oder weniger einen gemeinsamen Kleidungsstil.

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anb

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