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Frei, frei wie ein Vogel

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Freisprechung
Bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft in Wanfried wurden 47 Gesellen in eine neue Zukunft und auf den Arbeitsmarkt entlassen. Sie freuten sich über die bestandenen Prüfungen und die Entlassung in ihren Ausbildungsberuf. © Scholz

Stolze Blicke sind überall zu sehen und die Aufregung im Saal des Hotels „Zum Schwan“ in Wanfried ist deutlich zu spüren. 47 Gesellen des Kreishandwerks durften sich am Dienstagabend auf ihren Freispruch freuen.

„Heute feiern wir die bestandenen Prüfungen“, begrüßte Kreishandwerksmeister Klaus Funke die Absolventen und Gäste.

Der Bürgermeister von Wanfried, Wilhelm Gebhard, betonte den großen Stellenwert des Handwerks und beglückwünschte alle, die ihre Ehrung an diesem Abend entgegennahmen. Die Rede zur Freisprechung hielt in diesem Jahr der Landesinnungsmeister des Fachverbandes Metall Hessen, Diplomingenieur Siegfried Huhle. „Sie sind die Botschafter der Betriebe und unsere Zukunft. Meckern Sie nicht, sondern engagieren Sie sich und setzen Sie ihre persönlichen Ziele um“, fordert er die Gesellen auf. Huhle bestärkt die jungen Handwerker ihre Tugenden zu leben und zu beleben. Schließlich lerne man im Leben nie aus. Mit Stolz, Mut und Optimismus sollen die Gesellen auf den Arbeitsmarkt entlassen werden. „Die kreativen Köpfe sind das Potenzial der Zukunft“, sagt Huhle und lässt seinen Blick über die Gesellen schweifen. Auch Landrat Stefan Reuß betont die hohe Quote, die zeigt, dass die Ausbildung ein hohes Niveau besitzt. „Nutzen Sie die Chance, die vor Ihnen liegt und blicken Sie in eine gute Zukunft“, fordert er die Absolventen auf.

An diesem besonderen Abend wurden auch die beiden Abschlussbesten vom Kreislehrlingswart Peter Brandt geehrt. Der Tischlergeselle Heiko Wittler und die Kfz-Gesellin Maren Marställer durften sich über besondere Auszeichnungen freuen. „Ich war schon immer technisch sehr interessiert. Ich begann ein Studium, merkte aber schnell, dass die Inhalte dieses Studiums viel zu theoretisch für mich waren. Das war auch der Grund, warum ich, in einer verkürzten Zeit von zwei Jahren, diese Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin absolvierte“, erzählt Maren Marställer stolz. Zum Schluss wurden die Gläser erhoben und die Gesellen in die neue Zukunft entlassen. (msc)

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