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Zeitumstellung am 27. März: „Es ist immer ein Jetlag“

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Erschöpfte Frau im Bett, die nicht aufstehen möchte. (Symbolbild)
Die alljährliche Zeitumstellung im Winter und Sommer gleicht für viele Menschen einem Jetlag. (Symbolbild) © Spectra/Imago

Die alljährliche Zeitumstellung raubt vielen Menschen den Schlaf. Ihr Biorhythmus und Hormonhaushalt werden nachweislich gestört, wie Studien zeigen.

Berlin – Es gibt wohl nicht viele Dinge, bei denen sich die Deutschen so einig sind, wie bei diesem Thema: der Zeitumstellung zweimal im Jahr. Insbesondere der Wechsel von Winter- auf Sommerzeit ist vielen Menschen ein Graus. Denn da verlieren wir eine Stunde, wenn die Uhr von 02:00 auf 03:00 Uhr vorgestellt wird.
Warum Menschen die Zeitumstellung physisch zu schaffen macht und was Licht damit zu tun hat, erfahren Sie bei 24vita.de.*

Am Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München sind Chronobiologen der Frage, warum Menschen die Zeitumstellung als Belastung empfinden, auf den Grund gegangen. Sie konnten feststellen, dass durch das zunehmende Licht aufgrund der gewonnenen Stunde, die Melatonin-Ausschüttung – das Hormon, das uns müde macht und beim Einschlafen hilft – gehemmt wird. Stattdessen produziere der Körper das anregende Cortisol oder Hydrocortison, das neben Adrenalin das bekannteste Stresshormon ist. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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