Vorsicht

Hautkrebsgefahr! Diese Muttermale, Leberflecke & Co. können gefährlich sein

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Wer regelmäßig seine Muttermale & Co. untersuchen lässt, kann frühzeitig Veränderungen entdecken.

Der Sommer ist im Anmarsch – Zeit für knappe Outfits. Zum Vorschein kommen aber auch Leberflecken, Sommersprossen & Co. Ob und wann sie gefährlich sind, lesen Sie hier.

Leberflecken, Sommersprossen und Muttermale: Manche lieben sie, manche "Besitzer" fühlen sich mit ihnen nicht wohl. Oftmals sind die Flecken auf der Haut ein kosmetisches Problem, aber gesundheitlich eher harmlos. Wer regelmäßig zum Hautarzt geht und diese untersuchen lässt, sorgt bereits gut vor. Schließlich hat die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs in Deutschland stark zugenommen. Erfahren Sie hier, wann dunkle Punkte am Körper für Sie wirklich gefährlich sein und wie Sie sie erkennen können.

Altersflecken, Sommersprossen & Co.: Diese Pigmentstörungen sind völlig harmlos

Sommersprossen: Diese treten häufig bei hellhäutigen Menschen auf, besonders Menschen mit blonden oder rötlichen Haaren sind betroffen. Sie sind harmlos und oftmals erblich bedingt. Dabei handelt es sich um kleine gelbliche und bräunliche Pigmentablagerungen auf der Haut, die besonders im Sommer entstehen. Im Winter verblassen sie bei manchen Betroffenen oder verschwinden ganz.

Altersflecken: Diese (groß)flächigen Pigmentstörungen treten vor allem im Gesicht und auf dem Handrücken auf. Getreu dem Namen entstehen sie erst durch eine jahrelange Sonneneinstrahlung und kommen daher häufig bei älteren Personen vor. Diese sogenannte Hyperpigmentierung bringt keine Beschwerden mit sich, bleiben aber dauerhaft bestehen.

Narben: Wenn frische Wunden verheilen, kann vernarbtes Gewebe zurückbleiben. Dieses ist daran zu erkennen, dass sich die Struktur, aber auch die Farbe zur restlichen Umgebung abhebt. Diese sind dann meist dunkel(braun) gefärbt.

Melasma: Hierbei handelt es sich um eine Braunfärbung auf Stirn, Wangen und/oder um den Mund. Besonders bei jüngeren Frauen ist diese Pigmentstörung zu beobachten, besonders dann, wenn sich der Hormonstoffwechsel verändert. Diese kann zum Beispiel während einer Schwangerschaft auftreten. Meist verschwindet sie danach wieder.

Pigmentflecken: Neben dem Alter können auch diverse Medikamente eine Pigmentstörung im Gesicht, an den Händen oder im Dekolleté auslösen. Diese regen die Melanin-Produktion der Haut an und erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Betroffenen. Darunter fallen Arzneien wie Johanniskraut, Antibiotika oder Chemotherapeutika.

Muttermal (Nävus): Wie Sommersprossen sind diese erblich bedingt und es handelt sich dabei um eine gutartige, bräunliche Wucherung der Haut. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formen und sie verteilen sich meist über den ganzen Körper.

Leberfleck: Im Gegensatz zu Muttermalen treten sie im Laufe des Lebens auf und sind nicht angeboren. Durch Sonneneinstrahlung können sogar neue entstehen. Zudem sind sie meist sehr dunkel(braun), sehr flach und etwa stecknadelkopfgroß.

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Diese gefährlichen Krankheiten können hinter Pigmentstörungen stecken

Dunklere Hautverfärbung: Auch Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel der Leber, können zu Pigmentstörungen der Haut führen. Diese treten allerdings großflächig auf und sollten sofort durch einen Arzt abgeklärt werden, um die zugrundeliegende Ursache zu behandeln.

Rostbraune Flecken: Diese treten zumeist großflächig bei einer Venenschwäche auf und sind daran zu erkennen, dass sie um die Knöchel und am Unterschenkel im Bereich der Venen entstehen. Der Grund dafür: Bei einer Veneninsuffizienz gelangen Blutzellen in die Haut und zerfallen dort. Das frei gesetzte Eisen färbt die Haut schließlich rotbraun.

Entartete Muttermale und Leberflecken: Hier ist besondere Vorsicht geboten. Wer diese nicht frühzeitig behandeln lässt, riskiert, dass sich ein Tumor bildet. Sehr tückisch ist der schwarze Hautkrebs (Melanom), der sogar zum Tode führen kann.

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Anhand folgender Merkmale erkennen Sie, ob ein Fleck gefährlich ist:

  • Er wird plötzlich größer.
  • Er wird dunkler.
  • Er hat einen ausgefransten Rand.
  • Er fühlt sich schuppig an.
  • Er wölbt sich nach oben.
  • Er juckt oder schmerzt.

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jp

Hautkrebs - die unterschätze Gefahr

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