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Restless-Legs-Syndrom kommt auch bei Kindern vor

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Kinderfüße gucken unter einer Decke vor
Unruhige Beine, unruhige Nächte: Das Restless-Legs-Syndrom betrifft auch Kinder und Jugendliche. © Silvia Marks/dpa-tmn

Ein Brennen oder Jucken, das erst weggeht, wenn man die Beine bewegt: Mit dem Restless-Legs-Syndrom fällt das Einschlafen schwer. Auch Kinder können betroffen sein.

Köln - Die Beine finden nicht zur Ruhe - und man selbst auch nicht: Das Restless-Legs-Syndrom kann nicht nur Erwachsene betreffen, sondern auch Kinder und Jugendliche.

„Kinder entwickeln abends, wenn sie sich ins Bett legen, diffuse unklare Missempfindungen meist tief in den Beinen, die sie unter anderem als Brennen, Jucken, Brummen oder 'Cola in den Beinen' beschreiben“, so der Kinderarzt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Mit dem Bewegen der Beine klingt das unangenehme Empfinden in den Beinen ab.

Hinter den unruhigen Beinen können verschiedene Ursachen stecken. Allen voran scheinen die Gene eine Rolle zu spielen. Doch auch ein niedriger Eisenspiegel oder Medikamente gegen Depressionen oder Allergien können zum Restless-Legs-Syndrom führen.

Laut Kinderarzt Fegeler gilt das Syndrom als Schlafstörung. Es gehe für Familien also darum, gemeinsam mit dem Kinderarzt Maßnahmen zu finden, die den Schlaf verbessern. Zwar gibt es für Kinder kaum Medikamente, die gegen die unruhigen Beine helfen. Allerdings können regelmäßige Schlafenszeiten, genug Bewegung sowie kalte Kompressen oder Massagen zur Bettzeit die Beschwerden lindern. (www.kinderaerzte-im-netz.de) dpa

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