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Neues Mittel gegen Krebs? Forscher haben wichtige Erkenntnis zu Bienengift

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Von: Lucas Maier

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Könnte Bienengift im Kampf gegen Krebs helfen? Eine neue Studie weckt Hoffnungen bei Forschern und Medizinern.

Kassel - Der Kampf gegen Krebs wird weltweit täglich und tausendfach geführt. Eine neue Studie aus Australien macht Hoffnung auf ein neues Gegenmittel.

Die Forscherin Dr. Ciara Duffy vom Harry Perkins Institut für Medizinische Forschung und der Universität von West Australien führte die Studie durch. Sie versuchte Brustkrebszellen mit dem Gift der Biene zu bekämpfen, das Ergebnis kann Hoffnung machen.

Neue Studie: Bienengift könnte wirksam gegen Krebs sein

Das im Gift der Biene und ihrem Honig Stoffe, die Wirksam gegen Krebs sein könnten, enthalten sein könnten, wird bereits seit Längerem vermutet. Doch einen Nachweis dafür gab es bisher nicht. Das wurde nun durch eine Studie versucht zu ändern. Für ihre Studie nahm Dr. Duffy nur das Gift bestimmter Bienen. Insgesamt stammte das Gift von 312 Bienen. Diese kamen laut Dailymail aus Irland, England und Australien.

Die Bienen wurden bei der Entnahme von dem Gift nicht getötet. Sie wurden lediglich betäubt und auf Eis gelegt, bevor das Gift extrahiert wurde. Laut Duffy ist es den Foschern auch gelungen den Stoff synthetisch herzustellen. Der synthetische Stoff hatte nahezu dieselben Effekte wie das Original.

Neue Studie: Der aggressive Krebs wurde in einer Stunde zerstört

Bei der Studie wurde das gesammelte Gift an aggressiven, dreifach negativen, Brustkrebszellen getestet. Das Ganze wurde erstmal nur unter Laborbedingungen durchgeführt. Der Hauptbestandteil im Bienengift nennt sich Melittin. Die Studie hatte gezeigt das Melletin in Lage sei die Zellen in nur einer Stunde zu zerstören, so Dr. Duffy gegenüber Dailymail.

Nach eigenen Angaben von Dr. Duffy, hat niemand zuvor eine solche Studie gemacht. Sie testete nicht nur den Effekt auf Krebszellen, sondern verglich diesen mit dem Effekt den Melittin auf gesunde Zellen hat. Das Gift wies in der Studie, lediglich geringe Auswirkungen auf gesunden Zellen.

Eine Bienenkönigin umringt von Arbeiterinnen auf einer Wabe. 
Das Gift der Biene könnte bald auch gegen Krebs eingesetzt werden. © Franziska Kraufmann/dpa

Bienen-Gift gegen Krebs: Studie zeigt Wirkung

Das Melittin sorgt bei einem Bienenstich für die Schmerzen. In der Studie wurde herausgefunden, das dieses Gift die Genetik, welche für die Verbreitung und Teilung von Krebszellen verantwortlich ist, in nur 20 Minuten reduzieren kann. Sowohl das Melittin, als auch das gesamte Gift der Biene, reduzierte die Lebensfähigkeit von Brustkrebszellen erheblich. Zudem wirkte es schnell und selektiv.

In der Studie die im NJP Nature Precision Oncology journal veröffentlicht wurde, untersuchte Duffy auch die Möglichkeit Melittin mit gängigen Chemotherapien zu verabreichen. Sie kam zu dem Ergebnis, dass dies mit Chemotherapie, die gegen Brustkrebs eingesetzt wird, sehr wohl möglich sein könnte. (luc)

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