Gesundheit

Durchblutungsstörung: Diese Symptome sollten Sie nicht ignorieren

Durchblutungsstörungen können akut auftreten oder sich über Jahre hinweg entwickeln. Erste Symptome könnte ein fehlender Puls in den betroffenen Gliedmaßen sein.
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Durchblutungsstörungen können akut auftreten oder sich über Jahre hinweg entwickeln. Erste Symptome könnte ein fehlender Puls in den betroffenen Gliedmaßen sein.

Eine Durchblutungsstörung kann lebensgefährlich sein. Sie sollten daher auf jeden Fall auf diese Symptome achten.

Kassel – Bei einer Durchblutungsstörung kann das Blut nicht mehr richtig durch die Gefäße fließen. Das kann von jetzt auf gleich passieren oder sich kaum bemerkbar über Jahre hinweg entwickeln, bevor es Beschwerden verursacht. Doch es gibt einige Anzeichen, auf die Sie achten können.

Als Durchblutungsstörung wird im Allgemeinen ein gestörter Blutfluss bezeichnet. Dadurch verschlechtert sich die Sauerstoff- sowie Nährstoffversorgung des Körpers – besonders in den Beinen, Füßen, Armen, Händen oder Organen. Die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) zählt dabei zu den häufigsten Ursachen. Diese kann entstehen, wenn sich bestimmte Stoffe an der Gefäßwand der Arterien ablagern, berichtete das Online-Gesundheitsportal netdoktor.de. In zunehmendem Alter soll die Arteriosklerose häufiger auftreten.

Welche Symptome deuten auf eine Durchblutungsstörung hin?

Bei über 90 Prozent der Patienten mit chronischen Durchblutungsstörungen liegt eine Arterienverkalkung als Ursache vor. Das geht aus den Informationen des Vereins Deutsche Gefäßliga hervor. Ursachen können aber auch ein Gefäßverschluss (Embolie) oder eine Gefäßentzündung sein (Vaskulitis) sein. In schweren Fällen drohen aufgrund der mangelnden Blutversorgung Organschäden und ein Absterben des betroffenen Gewebes. Sollten die Durchblutungsstörung im Herzmuskel oder in Gehirnarterien auftreten, können ein lebensbedrohlicher Herzinfarkt oder ein Schlaganfall die Folge sein. Dabei kann es sowohl einen als auch mehrere Gefäßverschlüsse gleichzeitig geben.

Doch wie lässt sich eine Durchblutungsstörung erkennen? Die Erkrankung zeigt sich beispielsweise in Form von kalten, schmerzenden und blassen Extremitäten. Dazu können Taubheitsgefühle und ein fehlender Puls in den betroffenen Gliedmaßen auftreten. Aber auch schlechte Wundheilung kann Symptom einer Durchblutungsstörung sein.

Eine Durchblutungsstörung wird in vier Stadien differenziert:

  • 1. Stadium: Keine Beschwerden
  • 2. Stadium: Schmerzen machen sich bemerkbar
  • 3. Stadium: Muskulatur wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt
  • 4. Stadium: Gewebe stirbt durch Mangelversorgung mit Sauerstoff ab

Symptome vermeiden: Wie kann man eine Durchblutungsstörung vorbeugen?

Durchblutungsstörungen gelten als medizinischer Notfall und können lebensbedrohlich sein. Deshalb sollten Sie die Symptome ernst nehmen und sofort einen Arzt aufsuchen. Meist kann ein akuter Gefäßverschluss nur operativ entfernt werden, teilte netdoktor.de mit.

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Zur Vorbeugung von Durchblutungsstörungen können Sie einiges beachten. Wichtig ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung im Alltag. Starkes Übergewicht sollte reduziert werden. Dieses Hausmittel hilft beim Abnehmen und lässt ungesundes Fett verschwinden. Auch regelmäßiges Rauchen kann ein Risikofaktor darstellen.

Durchblutungsstörung: Vor allem Männer sind betroffen

Zudem sollten Sie Erkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes behandeln lassen. Das kann das Risiko eines Gefäßverschlusses minimieren. Aber auch die Einnahme von Medikamenten, genetische Veranlagungen und das Geschlecht sind mögliche Faktoren, die berücksichtigt werden sollten. Vor allem Männer sind häufig von Arterienverkalkung betroffen.

Für die Gesundheit ist eine ausgewogene Ernährung essenziell. Wenn Sie gesund essen wollen, sollten Sie auf diese Lebensmittel nicht verzichten. (kas)

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