Corona-Pandemie

Booster-Impfung mit Biontech oder Moderna? Das unterscheidet die Impfstoffe

Für die Booster-Impfungen gegen Corona werden lediglich die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna genutzt. Doch was unterscheidet die beiden Präparate?

Kassel - Die Corona-Lage in Deutschland ist so drastisch wie nie zuvor. Am Donnerstag (25.11.2021) überschreitet die Zahl der mit Covid-19 gestorbenen Menschen erstmals seit Pandemie-Beginn die Marke von 100.000. Das RKI meldet am Donnerstag (25.11.2021) zudem mit 75.961 Corona-Neuinfektionen in Deutschland einen neuen Rekord.

Seit dem Beginn der vierten Corona-Welle in Deutschland ist das Thema Booster-Impfung in aller Munde. Die Auffrischungsimpfung wird von der Ständigen Impfkommission (Stiko) für alle Erwachsenen empfohlen und soll den Impfschutz wieder herstellen beziehungsweise erhöhen. Doch macht es einen Unterschied, ob man mit dem Impfstoff der Firma Biontech oder mit dem Vakzin des Unternehmens Moderna geimpft wird?

In Deutschland haben sich bereits viele Menschen die Booster-Impfung gegen Corona geholt. Doch was unterscheidet die Impfstoffe von Biontech und Moderna eigentlich?

Biontech oder Moderna: Welcher Impfstoff ist besser für die Booster-Impfung gegen Corona?

Da die meisten Deutschen den Corona-Impfstoff von Biontech bevorzugen, bleibt der Moderna-Impfstoff oftmals liegen und droht nun ab Februar 2022 zu verfallen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat daher für eine Impfung mit dem Moderna-Vakzin geworben. Die Wirkstoffe in den beiden Corona-Impfstoffen Corminaty von Biontech und Spikevax von Moderna unterscheiden sich tatsächlich nur geringfügig.

Nicht nur die Wirksamkeit beider Impfstoffe mit über 90 Prozent, sondern auch die Verträglichkeit nach einer Booster-Impfung werden als fast identisch angegeben. Die Reaktionen nach einer Corona-Impfung seien Studien zufolge bei beiden Vakzinen sehr gering.

Booster-Impfung gegen Corona: Stiko empfiehlt Biontech für jüngere Menschen

Erste Studien in Bezug auf die Wirksamkeit und die Hospitalisierung deuten an, dass Moderna besser gegen die Delta-Variante des Coronavirus schützen soll. Zudem solle die Dauer des Impfschutzes bei dem Impfstoff von Moderna länger sein. Allerdings seien diese Ergebnisse noch nicht vollständig bestätigt.

Die Stiko empfiehlt jedoch, den Impfstoff von Moderna nur an Personen zu verimpfen, die älter sind als 30 Jahre. Bei jüngeren Menschen bestünde ein höheres Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen. (Helena Gries)

Rubriklistenbild: © Soeren Stache/dpa

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