Alltagsfrage

Aus diesem Grund dreht sich der Teller in der Mikrowelle tatsächlich

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum sich in manchen Mikrowellen ein Teller dreht und in anderen nicht? Der Grund sind Sie...

Die Mikrowelle ist ein treuer Verbündeter im Alltag. Sie steht stets parat, wenn der Hunger groß ist und die Zeit knapp ist. Oder wenn man einfach mal keine Lust hat, aufwendig zu kochen.

Aber so allgegenwärtig die Mikrowelle auch mittlerweile in unserem Leben ist, so geheimnisvoll ist sie auch. Immer noch fragen sich viele Menschen, ob das Essen ungesund ist, was man in ihr zubereitet. Oder wie man bestimmte Lebensmittel eigentlich in der Mikrowelle am besten wieder warm macht. Die folgende Frage haben Sie sich aber vielleicht auch schon mal gestellt.

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Warum dreht sich der Teller in der Mikrowelle?

Zunächst sollten wir klären, wie so eine Mikrowelle eigentlich funktioniert. Das Prinzip ist nicht neu. Schon 1946 baute der US-Ingenieur Percy Spencer einen Prototypen, der damals allerdings noch 1,80 Meter hoch und ganze 340 Kilogramm schwer war. Schwer unterzubringen in einer WG-Küche...

Wenn ein Lebensmittel in der Mikrowelle erwärmt wird, funktioniert das durch elektromagnetische Wellen mit niedriger Frequenz, die die Wassermoleküle im Produkt in Schwingung versetzen. Diese werden dadurch warm und damit auch das Essen. Je mehr Flüssigkeit ein Lebensmittel enthält, desto schnell erwärmt es sich in der Mikrowelle.

Nun ist es aber häufig so, dass nicht überall im Lebensmittel gleich viel Wasser enthalten ist. So erhitzt sich das Essen an einigen Stellen schneller als an anderen. Durch das Drehen des Tellers, sollen die Wassermoleküle noch mehr in Schwingung versetzt werden und das Essen gleichmäßiger erhitzen.

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Warum haben einige Mikrowellen keinen Drehteller?

Das Prinzip des Drehtellers in der Mikrowelle funktioniert allerdings häufig mehr schlecht als recht. Wie Sie vielleicht schon mal erlebt haben, ist das Essen trotzdem manchmal an einer Stelle noch eiskalt und an der anderen kochend heiß. Meist müssen Sie noch umrühren, um eine gleichmäßige Erhitzung zu erreichen. In vielen Mikrowellen sparen sich die Hersteller aus diesem Grund den Drehteller und überlassen Ihnen das Durchmischen der Speisen einfach komplett.

Darum sind Mikrowellen ohne Drehteller praktisch

Das mag Ihnen unfair vorkommen, hat aber auch klare Vorteile: Der Drehteller erschwert die Innenraumreinigung der Mikrowelle und nimmt dazu auch noch ziemlich viel Platz weg. Ohne Teller können Sie auch größeres, höheres Geschirr oder eckige Schalen wackelfrei unterbringen. Außerdem ermöglicht der fehlende Drehteller auch mehr Funktion beispielsweise Heißluft.

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Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen.
Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut.
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf.
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen.
Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

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