Fehlerhafter 20-Euro-Schein

20 mal 20 Euro - so viel könnte Ihr Schein wert sein, wenn er diesen Fehler aufweist

Schauen Sie gleich mal in Ihren Geldbeutel, ob sich dort ein kleines Vermögen versteckt.
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Schauen Sie gleich mal in Ihren Geldbeutel, ob sich dort ein kleines Vermögen versteckt.

Über drei Millionen 20-Euro-Scheine sind derzeit im Umlauf. Doch einige von ihnen könnten sehr viel mehr wert sein, als die aufgedruckte Zahl verspricht.

Geldscheine mit Fehldrucken erzielen mit ihrem Sammlerwert auf Tauschbörsen und Online-Marktplätzen hohe Preise, manche bis zu 500 Euro. Meistens werden sie zufällig entdeckt, wie von einer Frau aus Düsseldorf. Als sie beim Einkaufen ihren Geldbeutel zückte, kam ihr ein 20-Euro-Schein höchst merkwürdig vor.

Fehlerhafter 20-Euro-Schein war nach zwei Tagen auf Ebay fast das Zehnfache wert

Der 20-Euro-Schein der Düsseldorferin wies eine merkwürdige Falte auf, wo der Farbdruck nicht an der Unterlage haftet und deshalb hochsteht. Zunächst hielt sie den Schein für Falschgeld. Zuhause googelte die 39-Jährige nach diesem Druckfehler - und machte große Augen: Euroscheine mit diesem Merkmal erzielten auf Online-Marktplätzen bis zu 500 Euro. Also bot auch sie ihren Schein auf Ebay zum Verkauf an. Zwei Tage später lag der Preis bei 189 Euro. Doch die Online-Auktion läuft noch bis Ende des Monats - also könnte der Preis noch stark ansteigen und der Düsseldorferin damit das etwa Zwanzigfache von seinem ursprünglichen Wert einbringen, schreibt das Nachrichtenmagazin Focus.

Ebenfalls interessant: Hat Ihr 50-Euro-Schein dieses Merkmal? Dann winken 2.000 Euro.

Scheine und Münzen mit Fehlprägungen sind Sammlern viel wert

Auch Fünf-Euro-Scheine mit Druckfehlern werden teuer verkauft. Für sein einzigartiges Sammlerstück verlangte dieser Verkäufer satte 699 Euro. Münzfehlprägungen sind ebenfalls heiß begehrt. Wenn sich diese 50-Cent-Münze in Ihrem Geldbeutel versteckt, könnten über 700 Euro herausspringen. Besonders Zwei-Euro-Münzen sind unter den Sammlern begehrt. Manche werden für exorbitante Summen verkauft, wie diese Fehlprägung für 150.000 Euro. Schauen Sie doch einmal in Ihrem Geldbeutel nach, was sich da tummelt. Vielleicht versteckt sich hinter einer kleinen Münze ein kleines Vermögen.

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vro

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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