Besser zeitnah erledigen

Steuererklärung 2019: So vermeiden Sie, dass das Finanzamt Verspätungszuschlag verlangt

Wer die Steuererklärung fristgerecht abgibt, vermeidet die Zahlung des Verspätungszuschlags.
+
Wer die Steuererklärung fristgerecht abgibt, vermeidet die Zahlung des Verspätungszuschlags.

Sie zählen zu denjenigen, die jährlich die Steuererklärung abgeben müssen? Dann sollten Sie folgenden Tipp kennen, um dem Verspätungszuschlag zu entgehen.

Wird die Steuererklärung verspätet abgegeben, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag erheben. Kurz: Wer trödelt, wird bestraft. Allerdings gibt es Ausnahmen, etwa im Fall einer entschuldbaren Verspätung. Diese liegt unter anderem vor, wenn man aufgrund von Krankheit oder noch fehlenden Belegen die Steuererklärung* nicht innerhalb der Frist abgeben konnte. Wie das Portal Steuertipps.de weiter informiert, darf der Verspätungszuschlag zehn Prozent der festgesetzten Steuer nicht übersteigen und höchstens 25.000 Euro betragen.

Wie Sie dem Verspätungszuschlag außerdem entgehen können, erfahren Sie weiter unten.

Wird Steuererklärung vom Profi gemacht, gelten andere Abgabefristen

Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, endet die Frist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung bei Steuerpflichtigen in der Regel sieben Monate nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres. Das heißt: Die Einkommensteuererklärung 2019 hätte bis zum 31. Juli 2020 abgegeben sein müssen. „Wurde die Frist nicht eingehalten und auch nicht rückwirkend verlängert, kommt es zur Festsetzung eines sogenannten Verspätungszuschlages“, zitiert die dpa Erich Nöll, Geschäftsführer beim Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin.

Der Verspätungszuschlag beträgt grundsätzlich 0,25 Prozent der noch zu zahlenden Steuer für jeden Verspätungsmonat. Wer einen Profi seine Steuererklärung anfertigen lässt, profitiert von einer längeren Abgabefrist, wie die Münstersche Zeitung informiert. Die Abgabefristen würden wegen Auswirkungen der Coronapandemie noch zusätzlich verlängert. „Wird die Einkommensteuererklärung 2019 vom steuerlichen Berater bis zum 31. August 2021 abgegeben, ist dies fristgerecht“, so Erich Nöll der dpa zufolge. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Homeoffice von der Steuer absetzen: So sparen Sie viel Geld.

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare