Gebühren von der Bank

Mit Karte bezahlen: Achtung, so teuer kann das werden

Viele Kunden wissen oft nicht, dass manche Banken bei der Bezahlung mit Giro- oder Kreditkarte eine Gebühr von bis zu 70 Cent erheben - das berichtet ein Verbraucherportal.

  • Kontaktlos bezahlen, diesen Service nutzen immer mehr Menschen beim Einkaufen.
  • Gerade in Coronazeiten wird das Angebot in den Supermärkten* gerne angenommen.
    • Achten Sie jedoch auf die Gebühren, die bei manchen Banken anfallen, wenn sie mit Giro- oder Kreditkarte zahlen

Update vom 3.6.2020 - Immer mehr Kartzenzahlungen in Geschäften

Mit Karte bezahlen wird zunehmend beliebter. Viele Geschäfte bitten sogar um Kartenzahlung  und werben dafür, wie es in einem Bericht von faz.net heißt. Dem Bericht zufolge hat eine Befragung des Einzelhandelsinstituts EHI unter 199 Handelsunternehmen ergeben, dass 84 Prozent der Geschäfte Hinweise zu bargeldlosen Bezahlkarten angebracht haben – weitere 13 Prozent wollten das noch umsetzen und nur 3 Prozent planten das nicht, schreibt faz.net.

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Artikel vom 15.5.2020 - Kontaktlos bezahlen - bei wem fallen bei Giro- oder Kreditkarte Gebühren an?

Nicht nur in der Coronakrise* finden es viele Deutsche praktisch, ihre Einkäufe kontaktlos mit Giro- oder Kreditkarte zu zahlen. Denn beim kontaktlosen Bezahlen* müssen Käufer ihre Plastikkarten nicht in ein Lesegerät stecken und an dem Terminal eine PIN eingeben, sondern brauchen die Karte oder das Smartphone nur ans Terminal zu halten.

Und wie eine am 22. Mai veröffentlichte repräsentative Umfrage unter 1.003 Personen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom jetzt ergeben hat, machen immer mehr Deutsche in der Coronakrise Gebrauch davon: Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) versuchen demnach aktuell, Zahlungen mit Bargeld so oft es geht zu vermeiden. Zugleich wünschen sich 7 von 10 Befragten (71 Prozent) mehr Möglichkeiten, kontaktlos bezahlen zu können.

Was nicht jeder beim bargeldlosen Bezahlen im Blick hat, sind die Gebühren, die manche Banken erheben. Einem Bericht von businessinsider.de zufolge, der sich auf eine Auswertung des Verbraucherportals biallo.de beruft, haben Banken und Sparkassen die Gebühren in den vergangenen Monaten erhöht und verlangen bis zu 70 Cent für einen kontaktlosen Zahlungsvorgang* mit Giro- oder Kreditkarte.

Insgesamt 440 Volks- und Raiffeisenbanken sowie 380 Sparkassen habe das Verbraucherportal untersucht und dabei herausgefunden, dass jedes zweite Institut Gebühren für das bargeldlose Zahlen kassiert, schreibt businessinsider.de konkret.

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Bei Zahlung mit EC-Karte verlangen viele Sparkassen und Volksbanken Gebühren

Den Höchstpreis von 70 Cent je Transaktion verlange dabei die Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe beim Kontomodell 'Giro Nispa Klassik', berichtet das Portal. "Biallo.de" habe zudem ausgerechnet, dass bei im Schnitt zwei Kartenzahlungen pro Tag bis Ende des Jahres eine Mehrbelastung von 504 Euro auf Kunden zukomme. Mit der Haspa verlange außerdem die größte Sparkasse Deutschlands eine Gebühr von Kunden, die das Kontomodell "Klassik" nutzen - "50 Cent je Kartentransaktion", heißt es in dem Bericht.

Nicht alle Kunden seien gleichermaßen von den Gebühren betroffen, schreibt businessinsider.de zudem. Auffällig bei der Untersuchung sei: Sie würden die Mehrzahl der Kunden treffen, die ein preisgünstiges 'Klassik Konto', Onlinekonten oder Basiskonto abgeschlossen haben. Bei teuren Premiumkonten, die mindestens zehn Euro pro Monat kosten, würden keine Gebühren für Kartenzahlungen erhoben, so das Portal.

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Verbraucher sollten sich über Gebühren bei Bank informieren

Weiter heißt es in dem Bericht: "Von den insgesamt 820 untersuchten Finanzinstituten erheben 401 Banken und Sparkassen Gebühren für Kartentransaktionen. Im Schnitt betragen sie 34 Cent je Transaktion, schwanken allerdings je nach Institut zwischen 2 und 70 Cent."

Nicht alle Verbraucher sind sich darüber bewusst. Sie sollten Ausschau halten nach dem Hinweis "beleglose Buchungen" im Preis-Leistungsverzeichnis einer Bank oder Sparkasse, schreibt das Portal.

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ahu

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