Haben Sie es gewusst?

Schon einmal die versteckten Buchstaben auf Ihren Euro-Münzen bemerkt? Das steckt dahinter

Münzen im Wert von fünf Euro
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Bei den Euro-Münzen gibt es viele Details zu entdecken.

Mit Euro-Münzen lässt sich nicht nur bezahlen. Auf ihnen gibt es auch spannende Details zu entdecken. Was sie bedeuten und welche Exemplare bei Sammlern beliebt sind.

Euro-Münzen* landen nach dem Bezahlen schnell im Geldbeutel. Wer sich einmal genauer mit den Geldstücken befasst, kann die Symbole und Wahrzeichen der unterschiedlichen Länder leicht erkennen. Das gilt auch für kleine Staaten, wie etwa den Vatikan oder Monaco. Allerdings ist die Anzahl der Münzen der genannten Länder meist stärker limitiert. Gerade für solche Exemplare in geringerer Stückzahl geben Sammler gerne auch mal etwas mehr Geld aus.

So lassen sich Informationen auf Euro-Münzen deuten

Was bedeuten die Informationen auf den Euro-Münzen? Auf der Vorderseite am Rand befinden sich die InitialenLL“, die für den belgischen Münzgestalter Luc Luycx stehen, heißt es in einem Bericht von Focus Online. Der Belgier habe die Vorderseite der Euromünzen entworfen und durfte sich auf den Münzen verewigen.

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Fünf Prägeanstalten: Dafür stehen Buchstaben auf deutschen Euro-Münzen

Die deutschen 1- und 2-Euro-Münzen zeigen den Bundesadler, die 10-, 20- und 50-Cent-Münzen das Brandenburger Tor. Auf den drei kleinsten Münzwerten ist ein Eichenzweig abgebildet, wie die Bundesbank auf ihrer Internetseite zudem informiert.

In Deutschland stellen demnach fünf Prägeanstalten im Auftrag des Bundesfinanzministeriums die Münzen her: A (Berlin), D (München), F (Stuttgart), G (Karlsruhe) und J (Hamburg). Die Buchstaben auf der Rückseite der Euro-Münzen lassen sich entsprechend einfach lesen. Und noch eine Besonderheit gibt es: Die 2-Euro-Münzen* besitzen einen fein geriffelten Rand mit Schriftprägung. In vielen anderen Ländern sind auf den Rändern an der Stelle Sterne zu sehen.

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„Spiegelei-Münzen“ und Co.: Fehlprägungen von Münzen bei Sammlern beliebt

Bei Sammlern stehen auch seltene Münz-Fehlprägungen hoch im Kurs. Manche zahlten für solche besonderen Exemplare hunderte Euro, manchmal sogar mehrere tausend.

Besonders gefragt sind zum Beispiel immer wieder die sogenannten Spiegelei-Münzen, die bei ebay schnell Verkaufswerte von mehreren hundert Euro erzielen. Bei dieser Fehlprägung von zweifarbigen Münzen wurde der innere, gelbe Teil der Münze nicht exakt in der Mitte gesetzt, sondern leicht verlagert eingesetzt, beziehungsweise. Die Farbe ist verlaufen. Teilweise weisen Spiegelei-Münzen auch einen Spalt auf. Bei anderen Fehlprägungen ist zum Beispiel der Stempel verrutscht oder eine eigentlich zweifarbige Münze wurde nur aus einem Metall hergestellt. Ein genauerer Blick ins eigene Münzfach (werblicher Link) kann sich unter Umständen lohnen. Aber auch Münzen mit anderen Fehlprägungen sind bei Sammlern gefragt. Erfahren Sie hier mehr über die besonderen Euro-Münzen und weshalb sie so wertvoll sind. (ahu)*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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