Darunter auch eine deutsche Hochschule

Wer an diesen Unis studiert hat, wird Milliardär

Sechs Milliardäre: Das ist die Zahl, die die Lund Universität in Schweden stolz präsentieren kann. Darunter auch der schwedisch-schweizerische Pharmaunternehmer Frederik Paulsen, der ein geschätztes Vermögen von rund sechs Milliarden Euro haben soll. Er übernahm nach seinem Studium von seinem Vater eine Zeitlang die Leitung des Pharmaunternehmens Ferring mit Sitz in Saint-Prex in der Schweiz.

Dass die Schweiz im Uni-Ranking vorkommt, ist kein Wunder. In Zürich ist die ETH dafür bekannt, Milliardäre auszubilden. Die Hochschule ist besonders für Naturwissenschaften und Technik international bekannt. Insgesamt sieben Milliardäre haben hier ihren Abschluss gemacht. Unter anderem auch der Deutsche Willi Liebherr, Leiter des gleichnamigen Familienunternehmens. Sein Vermögen wird auf 4,5 Milliarden Euro geschätzt.

Ebenso hat es die Universität von Köln ins Ranking geschafft - sie hat drei Milliardäre zu bieten. Ihr bekanntester Vertreter ist Heinrich Deichmann vom gleichnamigen Schuh-Imperium. Geschätztes Vermögen: 8,5 Milliarden Euro.

Die Universität von Oxford ist international bekannt und zählt zu den besten der Welt. Kein Wunder, haben hier schon berühmte Schriftsteller wie Oscar Wilde, Politiker wie Bill Clinton oder Theresa May studiert. Fünf Milliardäre hat die englische Uni hervorgebracht - darunter auch der deutsche Alfred Oetker, Gründer der nach ihm benannten Nahrungsmittelfirma. Er soll zwei Milliarden Euro besitzen.

Das Karlsruher Institut für Technologie wirkt auf den ersten Blick unscheinbar - doch es finden sich vier Milliardäre unter seinen Absolventen. So hat Dietmar Hopp, Mitgründer des Softwarekonzerns SAP, hier studiert. Er soll ebenfalls etwa 8,5 Milliarden Euro sein Eigen nennen.

An der Schweizer Universität St. Gallen hat einer der reichsten Deutschen studiert: Georg Schaeffler. Das Vermögen des umtriebigen Gesellschafter des Automobilzulieferers Schaeffler soll sich auf stolze 18 Milliarden Euro belaufen. Mit insgesamt zehn lebenden Milliardären mit einem Gesamtvermögen von fast 53 Milliarden Dollar ist St. Gallen daher unangefochtene Nummer Eins im europäischen Uni-Ranking.

Wenn Sie eine dieser Elite-Unis besucht haben, ist ihre Chance auf das große Geld sehr hoch. Sogar eine deutsche Uni macht Studenten zu späteren Milliardären.

Unglaublich, aber wahr: Viele Studenten sollen in Deutschland am Existenzminimum leben. Die hohen Mietpreise und die enormen Lebenshaltungskosten zwingen viele dazu, nebenbei noch zu arbeiten oder sogar einen Kredit aufzunehmen. In Wohngemeinschaften leben gehört hier ebenfalls schon zum Standard. Doch manche sind vom Glück, mit reichen Eltern oder sehr viel Grips gesegnet und haben es an eine der wenigen Elite-Universitäten Europas geschafft.

In diesen Unis werden Studenten zu Milliardären

Und wer das Studium hier auch durchzieht, der wird später mehrfach dafür belohnt. Das berichtet jetzt das Handelsblatt. Denn die Hochschulen haben den Ruf, die meisten Millionäre und sogar Milliardäre hervorgebracht zu haben.

Wer hier also studiert, wird steinreich – und dafür müssen Sie nicht einmal ins Ausland fliegen.

Klicken Sie sich oben durch die Fotostrecke und erfahren Sie, welche der sechs europäischen Unis im Ranking die (goldene) Nase vorne hat.

Lesen Sie hier auch, was ein 18-jähriger Millionär, der weder Schulabschluss noch studiert hat, über die Zukunft des Bitcoin zu sagen hat.

jp

Die reichsten Deutschen 2017 - und wie sie erfolgreich wurden

Platz 10: Udo und Harald Tschira (geschätztes Netto-Vermögen: 11 Milliarden Dollar). Die Söhne von Klaus Tschira, Mitgründer des Software-Riesen SAP, halten 7,5 Prozent am Unternehmen. Außerdem führen beide die Klaus Tschira Stiftung fort, welche sich für die Förderung von Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik einsetzt.

Platz 9: Hasso Plattner (geschätztes Netto-Vermögen: 11,2 Milliarden Dollar). Auch Hasso Plattner hat sein umfangreiches Vermögen mit SAP aufgebaut. Der Mitgründer des erfolgreichen Software-Konzerns trat allerdings 2003 als Vorstandsvorsitzender zurück und gründete das Hasso Plattner Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam. 

Platz 8: Klaus-Michael Kühne (geschätztes Netto-Vermögen: 12,4 Milliarden Dollar). Im Jahr 1966 übernahm Kühne die Leitung des Logistikunternehmens seines Großvaters. Inzwischen ist er Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats, sowie größter Einzelaktionär der Kühne + Nagel International AG. Viele Fußballfans kennen ihn als Investor bei seinem Lieblings-Fußballverein, dem HSV.

Platz 7: Heinz Hermann Thiele (geschätztes Netto-Vermögen: 13,1 Milliarden Dollar). Der 75-jährige stieg bereits nach seinem Jura-Studium als juristischer Sachbearbeiter in der Patentabteilung von Knorr-Bremse ein. Ab 1985 führte er das Unternehmen als Chef und Mehrheitseigner zum Erfolg. Heute agiert Thiele als Aufsichtsratsvorsitzender von Knorr Bremse sowie Vossloh.

Platz 6: Dieter Schwarz (geschätztes Netto-Vermögen: 17 Milliarden Dollar). Im Jahr 1973 eröffnete Dieter Schwarz die erste Lidl Filiale und übernahm wenige Jahre später das Unternehmen seines Vaters. Inzwischen gibt es rund 10.000 Lidl Filialen. Zur Schwarz-Gruppe zählt neben Lidl auch die Supermarkt-Kette Kaufland. Der erfolgreiche Gründer lebt allerdings sehr zurückgezogen.

Platz 5: Stefan Quandt (geschätztes Netto-Vermögen: 18,3 Milliarden Dollar). Wieder ein Erbe: Der Bruder von Susanne Klatten (Platz drei) stammt aus der reichen Quandt-Familie. Ein Großteil seines Vermögens ist geerbt, nach dem Tod seines Vaters erhielt er 17,4 Prozent Anteile an der BMW Gruppe. Heute sitzt er im Aufsichtsrat bei BMW und besitzt zwei Holdinggesellschaften sowie Anteile an verschiedenen Unternehmen.

Platz 4: Theo Albrecht jr. (geschätztes Netto-Vermögen: 18,8 Milliarden Dollar). Der Name Albrecht taucht mehrfach in der Forbes Liste auf. Zurecht, denn Theo Albrecht jr. übernahm von seinem verstorbenen Vater Theo-Albrecht die Leitung von Aldi Nord. Aldi (kurz für "Albrecht Diskont") ist die erfolgreichste Discounter-Kette weltweit. 

Platz 3: Susanne Klatten (geschätztes Netto-Vermögen: 20,4 Milliarden Dollar). Die reichste Frau Deutschlands kam genau wie ihr Bruder Stefan durch das Erbe ihres Vaters Herbert Quandt zu Reichtum. Von ihm hat die Betriebswirtin Anteile an BMW sowie Altana geerbt. Mit nur 31 Jahren wurde sie Mitglied im Aufsichtsrat und stellvertretende Vorsitzende der Altana AG.

Platz 2: Georg F.W. Schaeffler (geschätztes Netto-Vermögen: 20,7 Milliarden Dollar). Der Betriebswirt besitzt zusammen mit seiner Mutter die Schaeffler Gruppe, die mit Autoteilen und Kugellagern erfolgreich wurde.

Platz 1: Beate Heister und Karl Albrecht jr. (geschätztes Netto-Vermögen: 27,2 Milliarden Dollar). Die Kinder das Aldi-Mitgründers Karl Albrecht sind zwar nicht direkt an der Unternehmensführung der größten Discounter-Kette beteiligt. Dennoch sichern sie sich mit ihrem gemeinsamen Vermögen den ersten Platz unter den reichsten Deutschen.

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