Vor Bund-Länder-Treffen am 3. März

Sollten die Geschäfte im März wieder öffnen? Umfrage-Ergebnis eindeutig

Sollten die Geschäfte in der Coronakrise im März wieder öffnen? Eine jüngst veröffentlichte Umfrage dazu ergab ein eindeutiges Ergebnis.

Am 3. März wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beim Bund-Länder-Gipfel über weitere Maßnahmen in der Coronakrise* beraten. Viele Deutsche wünschen sich, dass sie bald wieder in den Geschäften einkaufen gehen dürfen. Wie geht es für den Einzelhandel im nächsten Schritt wohl weiter, nachdem in Deutschland am 1. März zuerst die Friseure wieder öffnen durften und zum Beispiel in Bayern auch die Baumärkte und Gartencenter?

Umfrage in Coronakrise: Drei Viertel wollen Öffnung des Handels im März

Eine jüngst veröffentlichte Umfrage zeigt: Eine Mehrheit der Menschen wünscht sich eine Öffnung des Einzelhandels noch im März, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete: In der Befragung des Insa-Meinungsforschungsinstituts für die „Bild am Sonntag“ hätten sich 75 Prozent dafür ausgesprochen, dass die Geschäfte im März wieder öffnen, 17 Prozent seien dagegen gewesen. Bei Restaurants wollten 54 Prozent der Befragten eine Öffnung im März, 35 Prozent hätten dies abgelehnt.

Auch bei Hotels (45 zu 37 Prozent), Kosmetiksalons (44 zu 32 Prozent) und Museen (42 zu 35 Prozent) überwogen die Öffnungsbefürworter, wie es in dem Bericht über die Umfrage heißt. Anders sah es demnach bei Kinos und Theatern aus: Hier seien der Umfrage zufolge 35 für eine Öffnung im März, aber 46 Prozent dagegen. Auch bei der Öffnung von Sportstätten und Fitnessstudios (40 zu 41) gebe es unter den Befragten mehr Gegner als Befürworter einer Öffnung, so das Umfrage-Ergebnis.

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Bund-Länder-Treffen am 3. März mit Kanzlerin Angela Merkel

Bereits vor dem Bund-Länder-Treffen berichteten am Dienstag mehrere Medien über einen Beschlussentwurf, der auch für mögliche in der Zukunft liegende Öffnungsschritte in der Coronakrise relevant werden könnte. Noch ist allerdings nichts entschieden. Mehr über die aktuellen Entwicklungen vor und zum Bund-Länder-Treffen am 3. März lesen Sie hier. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von Ippen.Media.de.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Rubriklistenbild: © Malte Christians/dpa (Archivbild)

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