Ist die Kryptowährung am Ende?

Bitcoin im Tiefsturz: Nur diese eine Sache soll ihn jetzt noch retten können

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Anleger hoffen endlich auf die Zulassung von Bitcoin-ETFs durch die US-Börsenaufsicht.

Dass der Bitcoin-Kurs extremen Schwankungen unterworfen ist, ist kein Geheimnis mehr. Nun ist er erneut abgestürzt. Doch Experten bleiben optimistisch. Zu Recht?

5.666,59 Euro - das ist der exakte Stand, auf dem sich gerade der Bitcoin-Kurs befindet (Stand: 17. August). Damit hat die beliebte Kryptowährung, die seit Wochen extrem schwankt, wieder Verlust gemacht. Manche sprechen sogar von einem Absturz des Bitcoin - doch Krypto-Experten streiten das vehement ab.

Bitcoin stürzt auf unter 6.000 Euro - doch Krypto-Gurus geben sich noch immer "bullish"

Sie sehen stattdessen optimistisch in die Zukunft des Digitalgelds und bringen fast wöchentlich neue, "bullishe" Prognosen heraus, die sich mit Rekordzahlen nur so überbieten. So hat erst kürzlich der US-Investor und Krypto-Guru Anthony Pompliano verkündet, dass er glaube, dass Bitcoin noch dieses Jahr die 45.000-Euro-Marke knacken werde.

Andere Krypto-Kollegen gehen sogar noch weiter: Sie behaupten unter anderem, dass die Digitalwährung in vier Jahren sogar unglaubliche 200.000 Euro erreichen könne. Ihre Prognosen untermauern sie stets damit, dass, sobald die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC nur Bitcoin-ETFs zulassen würde, der Bann gebrochen und sich die breite Masse sowie auch große Institutionen um den Bitcoin reißen werden.

Bitcoin-ETFs verzögern sich - wie lange müssen Anleger noch warten?

Doch immer mehr Anleger befürchten wohl, dass es niemals dazu kommen wird - mit der Folge, dass die Kryptowährung laut des Brokers IG sage und schreibe eine Milliarde Dollar (circa 880 Millionen Euro) pro Stunde an Börsenwert verliere. Doch Hany Rashwan, Vorstandsvorsitzender des Krypto-Startups Amun Technologies, ruft Investoren zur Geduld auf. Er gehe im Gespräch mit der US-Nachrichtenagentur Bloomberg davon aus, dass sich die SEC wahrscheinlich bis Februar 2019 Zeit lassen werde, um eine Entscheidung zu treffen.

Und Chris Concannon von der Börse Chicago glaube gegenüber der Agentur auch den Grund dafür zu wissen, warum die SEC noch immer zögere: Die Bitcoin-ETFs sollen auf standardisierten Terminkontrakten, also Derivaten, deren Preisentwicklung maßgeblich von der Preisentwicklung der Kryptowährung abhänge, basieren. Doch genau hier liegt die Crux: Derzeit sei das verfügbare Handelsvolumen in den Bitcoin-Terminkontrakten einfach noch zu niedrig, so Concannon. Ein Teufelskreis.

Dennoch soll neben der Börse Chicago nun auch die New Yorker Börse an einem Bitcoin-ETF mit Hochdruck arbeiten. Man darf also gespannt sein...

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jp

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