Entscheidung für neue, innovative Alternativen

Warum hat Apple nach 15 Jahren beschlossen, seine Allianz mit Intel zu beenden?

Ein Prozessor auf dem Sockel eines Mainboards CPU
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Prozessor platziert auf dem Sockel eines Mainboards.

Kürzlich wurde berichtet, dass der Technologieriese Apple nach fünfzehnjährigen Partnerschaft beschlossen hat, sich von einem seiner Hauptlieferanten Intel zu trennen. 

Apple hat sich bei der jüngsten MacBook-Reihe für neue, innovative Alternativen entschieden, anstatt wie bisher Prozessoren zu verwenden, die von Intel geliefert werden. 

Nachdem diese Nachricht bekannt wurde, erklärte Apple, dass sie ihre eigenen Prozessoren in ihre Geräte integrieren möchten, um qualitativ noch hochwertigere Produkte zu gewährleisten und die Batterielaufzeit zu verlängern. Bereits früher stellte Apple seine eigenen Tablet- und Handyprozessoren für das iPad und das iPhone her, was eine erfolgreiche Erfindung war. Daher glauben die Entwickler, dass die Nutzung von hauseigenen Prozessoren auch für zukünftige Produkte eine praktikable Option sein wird. 

Die neuesten MacBook-Serien enthalten keine Intel-Produkte

Anfang dieses Monats hat Apple drei neue Laptops auf den Markt gebracht und Apple-Nutzer konnten nicht aufhören, von der Geschwindigkeit und Effizienz der neuesten Geräte zu schwärmen. Eine wichtige Frage kam jedoch auf: Was musste Apple ändern, um ein solch innovatives Design zu erreichen?

Wie alle Branchen, von der Musikindustrie bis hin zum Online Casino Bereich, glaubt auch Apple an Innovation. In die jüngste Serie der schlanken Laptops hat der Technikgigant somit seinen eigenen M1-Prozessorchip eingebaut, anstatt die von Intel entwickelten und hergestellten Prozessoren zu verwenden. Apple und Intel waren seit fünfzehn langen Jahren Partner. Nun, im Jahr 2020, haben sie beschlossen, diese Partnerschaft im Namen von Innovation und Funktionalität zu beenden. Die Chips, die Apple selbst hergestellt hat, nutzen die ARM-Technologie, während Intel immer noch die traditionelle x86-Architektur vorantreibt.

Apples Strategie: komplett eigene Kerntechnologie

Apple hat schon in der Vergangenheit erklärt, dass man gerne die eigenen Systeme und Prozessoren in Produkten einsetzen würde, um Innovation, Haltbarkeit und hochwertige Ergebnisse zu gewährleisten. Die Entwickler glauben seit langer Zeit, dass es am besten ist, die Technologien, die in die Herstellung eines Apple-Produkts einfließen, selbst zu entwickeln, zu kontrollieren und zu besitzen. Darüber hinaus glaubt Apple, durch die Herstellung eigener Prozessoren die Produkte effizienter und effektiver machen und tiefer integrieren zu können.

In Anbetracht der Tatsache, dass Apple in der Vergangenheit erfolgreich mit hauseigener Technologie gearbeitet hat, geht man davon aus, dass durch den Einsatz eigener Prozessoren die Geschwindigkeit und die Akkulaufzeit der Laptops positiv beeinflusst werden. Wenn Sie also das nächste Mal stundenlang Musik auf Spotify hören, Slots in einem Schweizer Online Casino spielen oder Filme streamen wollen, dann müssen Sie nicht mehr alle drei Stunden zur nächsten Steckdose laufen. Bei den neuen Geräten beträgt die Batterielaufzeit nun sagenhafte sieben bis zwölf Stunden.

Intel hat in Bezug auf die Herstellung gefehlt, also hat Apple die richtige Entscheidung getroffen?

Apple war sehr stolz darauf, der Öffentlichkeit bekannt zu geben, dass die neuen M1-Chips, die in den neuesten Versionen ihrer Laptops verwendet werden, im 5-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Nach Ansicht von Tech-Experten gilt: Je mehr Transitioner ein Chiphersteller auf weniger Platz unterbringen kann, desto besser, da der Prozessor so effizienter arbeitet. Intel hinkt dahingehend jedoch hinterher, wenn man bedenkt, dass ihre innovativen Technologien heutzutage nur bis maximal 10-Nanometer reichen.

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